von Milkau

(v. Milckau)

Stammsitz Milkau, ö. Rochlitz


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1042

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seiten 161, 300, 647-671, 708, 881, 979; 2. Teil, Seiten 8, 697, 701, 741, 1078; 3. Teil, Seite 944

Hellbachs Adels-Lexikon

II, 127

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1938-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1866, 1867

Siebmacher's großes Wappenbuch

III, 5. Abt. Seite 8; VII, 2. Abt. Seite 11

Erbarmanschaft Wettinischer Lande

I, 311

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 185

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

II, 199

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 116


»Milkau.  Evangelisch. - Meißnischer Uradel, mit gleichnamigen Stammhause bei Rochlitz, der mit Caesarius de Milcowe 1233 urkundlich (Stiftungsurkunde des Klosters Heringswalde) zuerst auftritt und 1348/49 im Lehensbuch des Markgrafen Friedrich des Ernsthaften von Meißen (Bl. 17/27) genannt wird.  Die Stammreihe des unten folgenden Zweiges beginnt mit Hiob von Milkau, Herrn auf Altschönfels, Christgrün und Merzdorf, kursächsischen Obristleutnant um 1480. - Königlich sächsischer Freiherr (unter Bestätigung desselben) Dresden 27. Dez. 1915 (für Emil [Freiherrn] von Milkau). - W. (1915 = Stammwappen): In Gold ein rot-bewehrter, gekrönter schwarzer Löwe, der in den Vorderpranken einen roten Stab hält.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldener Decke der Löwe mit dem Stab wachsend.«  (S. 335, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 88. Jg. 1938 & S. 324, 92. Jg. 1942)

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»Milckau.  Aus diesem sowohl im Königreich, als auch in der preuß. Provinz Sachsen früher reich begüterten Geschlecht erhielt Johann Georg von Milckau den Reichsfreiherrenstand, und Friedrich Wilhelm Freiherr von M., k. preuß. Kammerherr, mit welchem am 16. Dec. 1794 das Geschlecht erlosch, ward laut Diplom d. d. 17. Juli 1790 vom Kurfürsten Karl Theodor von Pfalzbayern als Reichsvicar, in den Reichsgrafenstand erhoben.  Diese Erhebung wurde s. d. 16. Aug. 1790 in Preußen anerkannt. - W.: in Gold ein an einem rothen Stabe schreitender, gekrönter schwarzer Löwe.«  (S. 1089, Gotha. genealog. Taschenbuch der gräflichen Häuser, 40. Jg. 1867)

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»Milkau.  Ein altes meißnisches und schlesisches Geschlecht, das ursprünglich aus Pohlen stammt.  Sinap. I. Th. 624. u. folg.  II. Th. 809.  König, I. Th. 647-71.  Tyroff, I. B. 60. Ausg. N. 4.  Gauhe, I. 1016-18.  Von Krohne, II. 349-355.  Von Meding, II. N. 558.  Zedler, XXI. 165.«  (S. 127, Hellbach, Adels-Lexikon, Zweiter Band, 1826)


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