von Marschall

(M. von Altengottern, M. von Burgholzhausen)


New Wapenbuch 1605

Seite 144, Nr. 6

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 993; 2. Teil, Spalte 698

Allgemeines Genealogisches und Staats-Handbuch

64. Jahrgang, I, Seite 679

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 379

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1857-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1828-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 18, 37, 60, 74


»Marschall.  Lutherisch. - Thüringischer Uradel, der auf der Scherinburg (jetzt Schernberg) bei Sondershausen saß und mit Kunemund von Eckartisberga 1178 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - W. (Stammwappen): In Silber zwei aufgerichtete rote Pferdescheren.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken 2 von Silber und Rot übergeteilte Büffelhörner, die auswärts je mit vier kleinen Fahnen besteckt sind, die rechten rot-silbern, die linken silbern-rot geteilt. -

Preußische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels Berlin 3. Sept. 1884 (für Rudolf Levin von Marschall).«  (S. 303, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Marschall.  Evangelisch-lutherisch, reformiert und katholisch. - Preußen, Schwarzburg-Sondershausen und Oesterreich-Ungarn. - Thüringischer Uradel, der auf der Scherinburg (jetzt Schernberg) bei Sondershausen saß und mit Kunemund von Eckartisberg in einer Urkunde von 1178 zuerst erscheint. - Der Besitz des Geschlechts lag rings um Eckardtsberga. - W.: In Silber zwei aufgerichtete rote Scheren.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silberner Decke zwei silbern und rot übergeteilte Büffelhörner, die je auswärts mit vier kleinen Fahnen besteckt sind, von denen die vorderen rot-silbern, die hinteren silbern-rot geteilt sind.«  (S. 602, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Die Marschalche in Thüringen zu Gosserstet, vnd andere örter, sind wol vhralter vnd hoher Ankunfft, derwegen auch, vnd daß derer Vorfahren allezeit in der Herrschafft Diensten sich gebrauchen lassen, sie diese Dignitet auff jhre Familia gebracht, daß sie Erbmarschalche des Landgraffthumbs Thüringen genennet werden, vnnd diesen Erbstand viel lange Jahr bey diesem Geschlechte erhalten, hat viel fürneme ansehnliche Leute gegeben, welche der Landesfürstlichen Obrigkeit in Diensten verpflichtet gewesen, inbesondern zu vnserer Zeit Diderich Marschalch zu Gosserstet, jetzo der Elteste im Geschlechte, vnd Erbmarschalch in Thüringen, Churf. Sächs. Hoffmarschalch, also wol auch Görge Rudolff Marschalch, Heuptman zu Ziegenrück, Oberster, so wol Heinrich vnd Balthasar Marschalch zu Brücken im Ampt Sangerhausen, vnd dann die Marschalche im Stifft Merseburg berühmbt.«  (p. 310, Theatrum Saxonicum, 1. Theil, 1608)


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