Marschall gen. Greiff


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1315

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1854-1940

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 65


»Marschall gen. Greiff.  Im Mannesstamme erloschen.  Lutherisch. - Thüringischer Uradel mit dem Stammhause Erlebach, der mit Hans Greif, gesessen zu Erlebach, 22. Dez. 1359 urkundlich (vgl. Coburger Landesgesch., Urk.-Buch, S. 89/90, von Joh. Adolf von Schulte) zuerst erscheint; der fränkischen Reichsritterschaft zugehörig.  Vormals Erbmarschälle der Grafschaft Henneberg. - Sachsen-meiningische Anerkennung der Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels laut Ministerialreskript vom 26. März 1884 (für die Familie Marschall gen. Greiff, auf Erlebach). - W.: Von Rot und Silber gespalten und 2mal geteilt in gewechselten Farben.  Freiherrenkrone.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein geschlossener, vorn wie der Schild bezeichneter, hinten silberner Flug.  Schildhalter: 2 goldene Greife.«  (S. 396, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)


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