von Mannsbach

(v. Mansbach)

Stammsitz Mansbach, nö. Hünfeld


New Wapenbuch 1605

Seite 142, Nr. 1

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1306

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 507

Hellbachs Adels-Lexikon

II, 91

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

VI, 115

Jahrbuch des Deutschen Adels

II, 548

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1854-1886


»Mansbach (Mannsbach).  Evangelisch. - Fuldaischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kr. Hünfeld, der 2. Juni 1335 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Marburg; vgl. Posse, Die Siegel des Adels wettin. Lande, VI, S. 100) zuerst erscheint und zur fränkischen Reichsritterschaft gehörte.  Die Stammreihe beginnt mit Ehrhard Friedrich von und zu Mansbach, * 1597, + 1663.  Das Geschlecht ist wahrscheinlich ein Zweig der von Haselstein, die mit demselben Wappenschilde früher vorkommen. - W.: Von Rot und Silber geständert.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Mannesrumpf mit silbern-gestulptem roten Spitzhute.«  (S. 283, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Mansbach (Mannsbach).  Evangelisch. - Preußen (Hessen-Nassau), Königreich Sachsen, Dänemark, Schweden und Nordamerika. - Hessischer Uradel, dessen Stammsitz die Burg Mansbach im Kreise Hünfeld ist und der mit Heinricus de Mansbach 1079 zuerst urkundlich erwähnt wird. - W.: Von Rot und Silber geständert.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke ein wie der Schild bezeichneter Mannsrumpf mit silbern-gestülptem roten Spitzhut.«  (S. 597, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Mannsbach (Mansbach).  Lutherisch. - Preußen (Provinz Hessen-Nassau), Königreich Sachsen und Sachsen-Meiningen. - Diese Familie gehörte zur vormaligen reichsunmittelbaren Ritterschaft in Franken, Kantons Rhön und Werra.«  (S. 584, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 36. Jg. 1886)

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»Mansbach.  Einen von Silber und roth geständerten Schild.  Auf dem Helm einen rechtsgekehrten Rumpf mit purpurfarbnem Gesichte, eine runde rothe Mütze tragend, die auf der sich zeigenden Seite, mit drey kleinen silbernen Rosen neben einander belegt ist.  Der Körper des Rumpfs ist eben so geständert wie der Schild.  Helmdecken silbern und roth.  Heßisch.  Estors Ahnen Pr. Tab. VIII.  Petschaft.  Schannat in client Fuld. p. 129. giebt dem vorwärtsgekehrten Rumpfe, der kein Mohr ist, eine spitze, nach der Rechten sich kehrende rothe Mütze mit silbernem nach der Rechten spitz zugehenden Ueberschlag.  Manspach 1454.

Fürstens W. B. 1. Th. S. 142. n. 1. kehrt den nicht purpurfärbigen Rumpf etwas links.  Er ist bärtig, die Mütze schwarz mit breitem Ueberschlag.

Ein Petschaft zeigte den Rumpf in der gewöhnlichen Stellung, nämlich vorwärts sehend.«  (Nr. 507, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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