von Maltzan

(v. M. Freiherren zu Wartenberg und Penzlin, v. M.-Wedell, v. Maltzahn, v. M. Grafen von Plessen) 


New Wapenbuch 1605

Seiten 29, Nr. 11, 166, Nr. 1

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1060

Allgemeines Genealogisches und Staats-Handbuch

64. Jahrgang, I, Seite 676

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 281

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1849-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1828-1942

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 18

Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte

1844, 469; 1862, 252

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 101

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 179

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 2, 13, 47, 59, 77, 107


»Maltzan.  Luth. Conf. - Preußen und Schlesien. - Die Familie Molzan (Maltzan) ist ein uralt vornehmes Geschlecht, welches schon zur Zeit, als Kaiser Heinrich I. nebst den sächsischen Ottonen die Slaven aus Pommern und Mecklenburg vertrieben, als die mächtigste Familie sich unter kaiserl. Schutz stellte und darum mit der damals hochgeschätzten Burgfreiheit begnadigt wurde; später wurde ihr das Erbmarschallamt von Pommern, Wenden u. Cossuben verliehen.  Als erster christlicher Vorfahr wird Lüden von Moltzan genannt, der um 1010 Schloß und Kloster Engelmünster an der mecklenb. Grenze erbaute; von ihm geht die ununterbrochene Stammreihe aus.  Unter den Nachkommen treten besonders hervor: Heinrich v. M., der 1356 in den Freiherrenstand erhoben und 1360 mit einer mecklenburg. Prinzessin und Enkelin Johann III., Fürsten der Wenden zu Güstrow, aus dem Geblüt der alten Könige der Obotriten, vermählt ward; - Joachim II. Frhr. v. M. focht als Feldmarschall des Königs Franz I. v. Frankreich 1527 in Pavia, dann als oberster Feldmarschall des Königs Ferdinand I. von Böhmen gegen die Türken und ward 1530 von Kaiser Karl V. in den Reichsfreiherrenstand erhoben.  Er kaufte 1543 die Herrschaft Wartenberg und Bralin in Schlesien;«  (S. 325, Genealog. Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser, 9. Jg. 1836)


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