von Mallinckrodt


New Wapenbuch 1605

Seite 189, Nr. 8

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1299

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

VI, 93

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1904-1919

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1925-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 34, 81, 111, 113


»Mallinckrodt.  Katholisch und evangelisch. - Das Geschlecht stammt ab von den in der westfälischen Grafschaft Mark mit Ludwig de Mesekenwerke, Ritter, 1241-65 urkundlich zuerst auftretenden uradeligen von Mallinckrodt, welcher Name um 1350 nach der Burg bei Wetter an der Ruhr (Volmesteinisches Lehen der Mesekenwerke seit etwa 1250) angenommen wurde.  Die ununterbrochene sichere Stammreihe beginnt jedoch erst mit Everd Mallinckrodt (van Mallincrode) 1488-1516, 1488 als ein Zeuge in einem Rentenverkauf des Henrich von Neheim-Düscher zu Rüdinghausen an einen Dortmunder Bürger, 1491 unter den Begleitern des Dortmunder Bürgermeisters Wilhelm von Schaeffhuysen und des Ratsherrn Goswin von Unna nach Köln (Kölner Geleitsregister) erwähnt, 1497 Grundbesitzer am Fredenbaum vor Dortmund, 1516 innerhalb der Stadt (Kampstraße). - W.: In Gold eine mit drei schmalen, spitzen schwarzen Blättern im Schächerkreuz besteckte rote Kugel.  Auf dem schwarz-golden bewulsteten Helme mit gleichen Decken 2 wachsende Arme in schwarzen Ärmeln mit silbernen Aufschlägen und natürlichen Händen, deren aufgerichtete Zeigefinger durch einen glatten goldenen Ring gesteckt sind.«  (S. 314, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 34. Jg. 1942)

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»Mallinckrodt.  Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark mit gleichnamigem Stammhause bei Volmarstein im Landkreis Hagen, der mit Ludwig de Mysekenwerke, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1241 urkundlich (vgl. Urk.-Buch der Familie von M., Band I und II, Bonn 1911) zuerst erscheint.  Der ursprüngliche Name ist Mysekenwerke, während der Name Mallinckrodt seit 1349 nachweisbar ist. - W.: In Gold eine mit drei schmalen, spitzen, schwarzen Blättern oder Ohren im Schächerkreuz besteckte, rote Kugel.  Aus dem mit einem schwarz-goldenen Wulst bedeckten Helm mit schwarz-goldenen Decken wachsen zwei Arme in schwarzen Ärmeln mit silbernen Aufschlägen und natürlichen Händen, deren aufgerichtete Zeigefinger, durch einen goldenen Ring gesteckt, diesen in wagerechter Stellung halten.«  (S. 480, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 20. Jg. 1919)

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»Mallinckrodt.  Katholisch und evangelisch. - Preußen (Westfalen und Rheinland). - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark mit gleichnamigem Stammhause bei Volmarstein im Landkreis Hagen, der mit Ludwig de Mysekenwerke 1241 zuerst urkundlich erwähnt wird.  Der ursprüngliche Name ist Mysekenwerke, während der Name Mallinckrodt seit 1349 nachweisbar ist. - W.: In Gold eine mit drei schmalen, spitzen schwarzen Blättern oder Ohren im Schächerkreuz besteckte rote Kugel.  Aus dem mit einem schwarz-goldenen Wulst bedeckten Helm mit schwarz-goldenen Decken wachsen zwei Arme in schwarzen Ärmeln mit silbernen Aufschlägen und natürlichen Händen hervor, deren aufgerichtete Zeigefinger, durch einen goldenen Ring gesteckt, diesen in wagerechter Stellung halten.«  (S. 527, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 5. Jg. 1904)


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