von Lüdinghausen gen. Wolff


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1276

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1858-1942

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 597

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 113


»Lüdinghausen gen. Wolff.  Evangelisch. - Westfälischer Uradel, der mit Conradus de Ludenkhusen 1174 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch Band II, Nr. 371) als Ministeriale von Münster auftritt und mit Hermann 1185 die Stammreihe beginnt.  Herimannus miles de Ludynghusen siegelt um 1250 (a. a. O. III, 670).  Der Beiname Wolff wird von Bernardus dictus Lupus de Ludinchusen, miles 1271 urkundlich (a. a. O. III. 889 und Westfäl. Siegel IV, S. 41) zuerst geführt.  Von den in Preußen, ehemals Kurland und Südrußland blühenden Linien kommen hier nur die nachstehenden zwei preußischen Linien in Betracht. - W.: Geviert. mit goldenem Herzschild belegt, darin eine rote Glocke (Stadt Lüdinghausen); 1 und 4 in Silber 3 rote Balken, belegt mit einem gekrönten zweischwänzigen blauen Löwen (Stammwappen), 2 und 3 in Blau ein goldener Stern, begleitet von 3 (2, 1) goldenen Ringen (Sell [Sellen]).  3 Helme; auf dem rechten gekrönten mit rot-silbernen Decken der Löwe wachsend zwischen einem mit je 3 roten Balken belegten silbernen Fluge (Stammwappenhelm), auf dem mittleren gekrönten mit rot-goldenen Decken die Glocke (Stadt Lüdinghausen), auf dem linken mit blau-goldenem Wulst und gleichen Decken ein goldener Stern zwischen 2 natürlichen Pfauenfedern (Sell [Sellen]).«  (S. 281, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)


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