von Loeben


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 942

Diplomatische Nachrichten adelicher Familien

2. Teil, Seite 69-76

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

I, 2, Nr. 11; I, 30, Nr. 4

Allgemeines Genealogisches und Staats-Handbuch

64. Jahrgang, I, Seite 666

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 17

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 151

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 96

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 160

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1905-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1833-1878

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 22, 49, 87, 111


»Loeben.  Evangelisch. - Vermutlich dem meißnischen Uradel zugehörig, wird als Herkunftsort des Dorf Loeben an der schwarzen Elster neuerdings angenommen; mit Ritter Frixscho de Loben, Zeugen Herzogs Heinrich von Schlesien, tritt das Geschlecht 1. Juli 1280 urkundlich (Orig. älteste Urk. des Stadtarchivs Liegnitz) auf.  Das bisher älteste Siegel findet sich an einer Urkunde Ritter Konrads, weiland Ritter Friczscho von Lobil’s Sohn von 1312 (Staatsarchiv Breslau, Reg. 125 Cisterz. Kloster Trebnitz Nr. 152).  Das Geschlecht teilte sich früh in zwei Stämme, deren einer in Schlesien erloschen ist.  Der Oberlausitzer Stamm ist in das Sächsische Adelsbuch unter Nr. 368 als „Deutscher Uradel“ eingetragen. - W.: Geteilt; oben in Blau eine wachsende Mohrin mit eingestemmten Armen, rot-silberner Stirnbinde, deren Enden links abflattern, und goldenen Hals- und Armbändern, unten von Silber und Rot geschacht.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken die Mohrin.«  (S. 284, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Loeben.  Evangelisch. - Schlesischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (dem heutigen Loeben bei Neiße); der mit Johann von Loeben, Hofmeister der Herzogin Hedwig am Hofe Herzogs Heinrich des Bärtigen, in Schlesien und Mähren 1203 urkundlich zuerst erscheint und sich auch in den Lausitzen und der Mark Brandenburg ausbreitete. - W.: Geteilt; aus dem unten von Silber und Rot geschachten Felde eine in das obere blaue hervorwachsende Mohrin mit in die Seite gestemmten Armen, abflatternder roter und silberner Stirnbinde und goldenen Hals- und Armbändern.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken die Mohrin.«  (S. 453, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 6. Jg. 1905)


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