von Legat


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1920-1937

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 39, 97


»Legat.  Evangelisch. - Seit 1. Nov. 1235 urkundlich (vgl. Otto Dobenecker, Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae, Band III, Nr. 562) unter den Stadtgeschlechtern von Erfurt nachgewiesen und früh in den Landadel übergetreten.  Dithericus Legatus wird in einer Steuerliste des Erzbischofs von Mainz 1248 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv in Darmstadt) genannt und Heinrich Legat, Bürger in Erfurt, erscheint 1317 als Lehnsmann des Grafen Berthold VII. von Henneberg unter Ritterbürtigen; ferner wird Hans Legate zwischen 1300 und 1315 vom Grafen Otto II. von Anhalt mit Gütern zu Ilberstedt belehnt.  Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans Legat, der im Lehnsbuch des Grafen Otto III. von Anhalt 1375/76 und 1378 unter dem ritterbürtigen Adel aufgeführt ist.  Ein Zweig des Geschlechtes gehörte vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis 1799 zur Pfännerschaft der Stadt Staßfurt. - Aufnahme aus dem Adeligen Taschenbuch, Teil B, in Teil A genehmigt laut Entscheidung der Abteilung für adelsrechtliche Fragen Berlin 31. Jan. 1938. - W. (ältestes Siegel vom 10. Mai 1363): In Blau ein vorwärts-gekehrter roter Löwenkopf, begleitet von 3 (2, 1) ins Schächerkreuz gestellten silbernen Lilien.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken zwei auswärts-gekehrte mit silbernen Lilien besteckte rote Turnierlanzen (Lilienstäbe).«  (S. 250, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)


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