von Larisch

(v. L. und Groß-Nimsdorff, L. v. Moennich)


New Wapenbuch 1605

Seite 76, Nr. 8

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 16

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 151

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1903-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1896-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1835-1928; 1835-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 10, 38, 77, 93


»Larisch.  Evangelisch und katholisch. - Oberschlesischer Uradel, der mit Arnold, Vogt von Ober-Glogau, und Gottfried, Schulz von Glesin (Gläsen), Kr. Loebschütz, 24. Dez. 1311 urkundlich (Cod. dipl. Sil. XVI, S. 208) zuerst erscheint, von denen ersterer 28. März 1319 mit dem Winzermesserwappen siegelt.  1368 tritt Hilarius von Gläsen, genannt auch „Laris von Nimsdorf“, auf, aus welcher Diminutivform von Hilarius der spätere Name „Larisch“ entstanden ist. - W.: In Rot zwischen 2, mit den Schneiden einander zugekehrten golden-begrifften sichelförmigen silbernen Winzermessern (Sicheln) ein durch eine goldene Blätterkrone gestecktes aufgerichtetes goldenes Lilienzepter.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken 3 (rot, golden, rot) Straußenfedern.«  (S. 284, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Larisch.  Evangelisch und katholisch. - Preußen (Schlesien, Brandenburg), Königreich Sachsen. - Schlesischer Uradel, der mit Ritter Larisch von Gläsen, Kr. Loebschütz, zuerst urkundlich erscheint.  Die Familie teilte sich am Ende des XV. Jahrhunderts in zwei Hauptstämme, den I. mit dem Beinamen Elguth (auch Elgott, slavisch Lhotta), der noch in der Mitte des XVI. Jahrhunderts die Güter Elguth, Zülz, Ottok u. a. bei Neustadt, Oberschlesien, besaß, dann aber nach dem Fürstentum Teschen, Österr.-Schles., übersiedelte und dort u. a. auch die Herrschaft Karwin erwarb, aus der ein Majorat wurde.  Der II. Stamm, Groß-Nimsdorff (slavisch Naczeslawice), blieb in Oberschlesien und verzweigte sich stark. - W.: In Rot ein zwischen zwei sichelförmigen, mit den Schneiden einander zugekehrten silbernen Weinmessern an goldenen Griffen pfahlweise aufgerichtetes, durch eine goldene Krone gestecktes goldenes Zepter.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldener Decke eine goldene Straußfeder zwischen zwei roten.«  (S. 484, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 4. Jg. 1903)


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