von Landsberg

(v. L.-Velen, v. L.-V. und Gemen)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1152

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 186

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1867-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1852-1942

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 16; VII, 2. Abt. Seite 10

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 150

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 97


»Landsberg-Velen.  Katholisch. - Bergischer bzw. westfälischer Uradel, der mit Euerhardus nobilis, advocatus et dapifer der Abtei Werden a. R., 1115 urkundlich (Traditiones Werdinenses 122, 124, 128) zuerst erscheint.  Dessen vermutlicher Ur-Ur-Enkel, Ritter Philippus de Werdina, castellanus in Landsbergh, nimmt 1294 von der Burg Landsberg bei Kettwig a. Ruhr den Namen Landsberg an (Lacomblet, Urk. des Niederrheins, II, 919, und Zeitschrift der Berg. Gesch.-V. XIII, S. 228).  Seine Söhne Wessel IV. und Reinhard begründeten um 1300 die beiden Stämme Landsberg zu Erwitte, später Landsberg-Velen mit den noch blühenden Ästen zu Gemen und Velen und zu Steinfurt, sowie Landsberg zu Landsberg (im Mannesstamme erloschen 1705) mit dem im Mannesstamm um 1800 erloschenen Ast zu Olpe im Kr. Wipperfürth und dessen noch blühenden Zweigen in Kurland und Polen. - Reichsfreiherr und bayerischer Freiherr mit Namen- und Wappenvereinigung „Velen“ München 13. Juni 1792 (vom Kurfürsten Karl Theodor von Pfalzbayern als Reichsvikar für Paul Joseph von Landsberg, kurköln. und Fürstl. münster. Geheimen Rat und Drosten). - W. (1792): Geviert; 1 und 4 in Gold ein in Form von Andreaskreuzen silbern-gegitterter roter Balken (Stammwappen), 2 und 3 in Gold 3 balkenweise gestellte rote Vögel (Velen).  2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten ein roter Fuchs zwischen 2 ausgebogenen, rechts goldenen, links roten Palmenzweigen (Stammwappenhelm), auf dem linken ein mit den 3 roten Vögeln belegter kleiner goldener Schild vor offenem roten Flug (Velen).«  (S. 339, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)


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