von Köckritz

(v. K. und Friedland, v. K.-Groß-Sürchen)

Stammsitz Köckritz, nw. Weida
(vgl. auch das Wappen der Blancke)


New Wapenbuch 1605

Seite 155, Nr. 10

Theatrum Saxonicum 1608

I, 127

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 807

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

3. Teil, Seiten 121, 236, 412, 413, 767, 942, 1114

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 80

Jahrbuch des Deutschen Adels

II, 321

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 128

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1868-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 21, 22, 55, 65, 111

Grundriss der Heraldik, 1968

Tafel XVI


»Köckritz (Köckritz und Friedland).  Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Weida, der mit Popo et Henricus de Kokericz 1209 urkundlich (Kopie der Urkunde im Staatsarchiv Weimar) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Konrad von Kokeritz, * um 1270, beginnt.  Das Geschlecht verbreitete sich in Meißen, Sachsen, der Niederlausitz, Schlesien und in Brandenburg. - W. (ältestes Siegel von 1309): In von Blau und Silber gespaltenem Schilde 3 (2, 1) goldene Lilien.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken 2 Büffelhörner, das rechte blau, das linke silbern.«  (S. 433, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 39. Jg. 1940)

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»Köckritz, auch Köckritz und Friedland.  Evangelisch. - Preußen (Schlesien). - Vogtländischer Uradel, dessen Stammsitz der Ort Köckritz bei Weida ist und der mit Popo (und) Henricus de Kokeritz 1209 urkundlich zuerst genannt wird, während die Stammreihe mit Otto von Köckritz, 1239-1263, beginnt. - W.: In von Blau und Silber gespaltenem Felde drei (2, 1) goldene Lilien.  Auf dem Helme mit blau-silberner Decke zwei Büffelhörner, das vordere blau, das hintere silbern.«  (S. 516, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Köckeritze.  Zwar auch ein vhraltes vnd Schlesisches, auch Laußnitzer Geschlechte, ingleichen von Tugenden vnd Thaten in scriptis celebrirt, vnd der erste dieser örter vnd Lande, Herr Johann von Köckeritz vff den Häusern Rathayn vnd Elsterwerda, Churf. Friederichs des Andern vornemer Raht, vnd Hoffmeister, Anno 1453. bekandt, vnd vntersessig worden.

Sonsten seynd die Köckeritze zu alten Döber im Wendischen, vor vnser Zeit celebrirt, Denn Anno 1304. Herr Poppo Ritter daselbsten, ein erfahrner Kriegsmann gewesen, dessen Söhne, Walther vnd Friederich, dieser hinwieder Heinrich, vnd Herr Walther, Ritter, so ein rechter Kriegsmann gewesen, jedoch auch der Geistligkeit zugethan, Dann er lauts Keysers Caroli IV. Diploma, so noch daselbsten vorhanden, der Kirchen daselbsten, von freyer Hand, ein gantz Dorff, Jauercke genandt, Anno 1377. geschencket, vnd eigenthümblichen mit allem Einkommen vbergeben, die es nochmals zur Pfarre gebrauchen thut, hat drey Söhne, Hans, Heinrich vnd Nickel verlassen, so den Stam dieser örter propagirt.

Jetzo seynd die Köckeritze, als Hieronymus zu Waldaw, Churf. S. Raht, vnd Assessor in der Appellation Cammer, dessen Söhne hinwieder Wilhelm vnd Hieronymus daselbsten, Jtem die zum Strauch, vnd Rudolph von Köckeritz zu Promnitz vnd Kanitz im Beruff, vnd meisten theils noch am Leben.«  (p. 127, Theatrum Saxonicum, 1. Theil, 1608)


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