die von Knorr

(v. Wintzingerode-Kn., von Anders gen. v. Kn., von Knorring)


Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 2. Abt., 2. Band, 1. Teil Seite 5 (Anders)

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

V, 167

Sveriges Ridderskaps och Adels Kalender

1913, 556, 557; 1940, 558, 559

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1912-1941 (Anders)

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1857-1942 (Wintzingerode)

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 91


»Knorr (in Roth ein silberner, schrägrechts, oder auch senkrecht gestellter Mörser, in der Mitte mit zwei Henkeln).  Altes, thüringisches und eichsfeldisches, später auch curländisches Adelsgeschlecht.  Dasselbe sass in Thüringen bei Mühlhausen bereits 1600 zu Gollstedt und 1650 zu Breitenbich, und war 1726 zu Tettenborn unweit Nordhausen und 1803 zu Neuendorf im Kr. Worbis begütert.  1728 u. noch 1783 war die Familie in der Mark Brandenburg zu Radach im Kr. Sternberg u. 1830 in Schlesien zu Thielau im Kr. Steinau angesessen und brachte später auch das Gut Gutowy im Kr. Wreschen, Prov. Posen, an sich. - Sittig v. Knorr, gest. 19. Jan. 1847, Herr auf Sollstedt, Breitenbich etc., k. pr. Oberstlieutenant u. Kreisdeputirter, hinterliess zwei Töchter und Schwiegersöhne, welche seinen Namen den ihrigen beifügten, nämlich Emma v. Knorr, Herrin auf Sollstedt, verm. mit August Freih. v. Hanstein-Knorr, s. Bd. IV. S. 192, kurhess. Kammerh. u. Ober-Finanzrath u. Clara v. Knorr, Herrin auf Breitenbich, verm. mit Wilhelm Freih. v. Wintzingerode-Knorr, k. pr. Kammerh. u. Landrath des Kr. Mühlhausen. - Ein v. K., k. pr. Hauptmann, verm. mit einer v. Birckhahn, besass 1839 das ehemalige Kloster Wahlstadt bei Liegnitz u. Richard v. Knorr war in neuester Zeit Herr auf Guttowy im Kr. Wreschen.«  (S. 167, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, 5. Band, 1864)

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»Wintzingerode (Wintzingerode-Knorr).  Lutherisch. - Eichsfeldischer Uradel, der mit Bartholdus de Wincingeroth, testis liber et nobilis im Ohmgau, 1209 urkundlich (s. Gudenus, Cod. dipl. I, 410) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hans von Wintzingerode, Herrn auf Wintzingerode, Käufer und Mitbesitzer des Bodenstein, Ritter 1310-1338, beginnt. -

W. (Stammwappen): In Silber eine schrägrechts liegende rote Hellebardenspitze.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernem Wulst und gleichen Decken die Hellebardenspitze aufrecht.

Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denen der + von Knorr Berlin 24. Sept. 1836 (für Wilhelm Freiherrn von Wintzingerode, Schwiegersohn des Königl. preuß. Oberstleutnants Sittig von Knorr, Letzten seines Stammes). - W. (1836): Gespalten; rechts in Gold ein blauer Mörser (Knorr), links = Stammwappen.  Freiherrenkrone und 2 gekrönte Helme; rechts = Stammwappenhelm, links blau-golden bewulstet mit gleichen Decken der Mörser schräglinks gestellt.  Schildhalter: 2 goldene Löwen.  Wahlspruch: Recht tun behalt syn Lob allzyt.«  (S. 620, 621, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)


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