Knigge


New Wapenbuch 1605

Seite 185, Nr. 6

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 796

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 178

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1864-1940

Siebmacher's großes Wappenbuch

III, 5. Abt. Seite 7

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 27, 51, 118


»Knigge.  Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der mit Ekbertus Knikke, miles, 26. Juni 1241 urkundlich (vgl. Urk.-Buch der Stadt Hannover vom Histor. Verein für Niedersachsen, S. 10) auftritt und bereits im 13. Jahrhundert im Kalenbergischen, Schauenburgischen und am Deister begütert war. - Reichs- und erbländisch-österreichischer Freiherr mit Wappenbesserung und „Wohlgeboren“ Wien 19. Juni 1665 (für die Brüder Jobst Hilmar, Kais. Oberst-Feldwachtm., und Friedrich Ulrich Knigge, Kais. Obersten und kurköln. Kammerherrn); kursächsische Anerkennung 20. Sept. 1670. - Besitz: a) Harkerode (ehem. Fideikommiß Arnstein), b) Endorf (302 ha), beide im Mansfelder Gebirgskreis der Provinz Sachsen, c) das Kondominat (seit 1924 Waldgutstiftung) Bredenbeck (1555 ha; seit dem 13. Jahrh. im Bes. der Fam.), Provinz Hannover, d) die Familienstammgüter Leveste und Pattensen (beide seit dem 13. Jahrh. im Besitz der Familie), Provinz Hannover, e) Grunau, Kr. Flatow. - W. (1665): Geviert und belegt mit einem gekrönten silbernen Herzschild, darin ein von Rot und Gold geteilter, mit 3 (2, 1) blauen Lilien belegter Balken, begleitet von 3 (1, 2) roten Herzen; 1 und 4 geteilt, oben in Silber ein einwärts-wachsender zweischwänziger gold-gekrönter Löwe, unten von Rot und Silber 4mal geteilt (Stammwappen), 2 und 3 in Gold zwischen 2 schwarzen Balken 2 schwarze Rauten nebeneinander.  Freiherrenkrone und 3 gekrönte Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-goldenen Decken; auf dem rechten ein offener, rechts roter, links silberner Flug (Stammwappenhelm), auf dem mittleren ein sitzender vorwärts-gekehrter roter Löwe, der in jeder Vorderpranke 3 nach auswärts abfliegende, mit silbernem Halbmond belegte rote Fähnchen an mit silbernem Halbmond besetzten Stangen hält, auf dem linken eine schräglinks stehende, mit einem natürlichen Pfauenwedel besteckte, gekrönte und 3mal schwarz gestreifte goldene Säule, beseitet von je einer schwarzen Raute.  Schildhalter: 2 gekrönte rote Löwen.«  (S. 302, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)


zurück