von Kleist

(Kl. vom Loß, v. Kl.-Retzow, Kl. v. Nollendorf, v. Kl.-Keyserlingk, Kl. v. Bornstedt, von Rüchel-Kl.)

(eines Stammes mit denen von Butzke und denen von Woedtke)


New Wapenbuch 1605

Seite 169, Nr. 5

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 788

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 365

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 14

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 126

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 125

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1901-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1902-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1835-1942

Der Adel von Böhmen, Mähren und Schlesien, 1904

Seite 115

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 18, 21, 22, 56, 60, 117


»Kleist (Kleist-Retzow, Kleist von Bornstedt).  Evangelisch und katholisch. - Pommerscher Uradel, der mit Ritter Conrad Cleist 29. Juli 1263 urkundlich (vgl. Dreger, Cod. Pomeraniae dipl. S. 467 Nr. CCCLVI) zuerst erscheint und seine Abstammung auf Jarislaw, Kämmerer Herzog Kasimirs I., 1175 zurückführt. - Präsentationsrecht zum vormaligen preußischen Herrenhause seit 20. Juli 1857. - W.: In Silber ein von 2 flüchtigen roten Füchsen begleiteter roter Balken.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 fächerförmig auf 3 silbern, rot, silberne Rosen gestürzte Knebelspieße mit goldenen Schäften und silbernen Eisen. -

Preußische Namen- und Wappenvereinigung Berlin 13. Febr. 1839; W. (1839): Geviert; 1 und 4 wie Stammwappen, 2 und 3 in Rot 2 abgewendete blaue Halbmonde und oben und unten je ein blauer Stern (v. Retzow).  2 Helme; auf dem rechten wie Stammwappenhelm, auf dem linken mit blau-silbernen Decken 3 mit den Spitzen nach oben gerichtete blaue Pfeile (v. Retzow).

Preußische Namen- und Wappenvereinigung Berlin 11. April 1803; W.: In golden gerandetem Schild geviert; 1 und 4 wie Stammwappen, 2 und 3 durch eine 3zinnige rote Mauer geteilt, darüber in Silber ein schrägrechts liegender, oben 2mal, unten einmal grün-beblätterter und befruchteter Eichenast (von Bornstedt).  2 Helme; rechts wie Stammwappenhelm, jedoch mit silbernen Schäften der Spieße, auf dem linken gekrönten mit rot-silbernen Decken 3 (rot, silbern, rot) Straußenfedern (von Bornstedt).«  (S. 244, 248 & 258, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Kleist, auch Kleist-Keyserlingk, Kleist-Bornstedt, Rüchel-Kleist, Kleist-Ditfurth.  Evangelisch und katholisch. - Preußen, Dänemark, Böhmen und Rußland. - Pommerscher Uradel. - W.: In Silber ein roter Balken, oben und unten von einem rechts laufenden roten Fuchse begleitet.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken drei fächerförmig auf drei (silbern, rot, silbern) Rosen gestürzte Knebelspieße mit goldenen Stielen und silbernen Eisen. -

Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit „von Bornstedt“ d. d. 11. April 1803; W.: In goldgerandetem Schild in 1 und 4 das Stammwappen; in 2 und 3 durch eine dreizinnige rote Mauer geteilt, über der in Silber ein schrägrechts gelegter, oben zweimal, unten einmal grünbeblätterter Ast; zwei Helme: der Kleistsche, doch mit silbernen Stielen der Spieße und der Bornstedtsche gekrönt mit drei (silbern, rot, blau) Straußenfedern.

Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit Rüchel d. d. 2. Jan. 1810; W.: in 1 und 4 das Stammwappen; in 2 und 3 geteilt, oben in Silber eine blaue Lilie, unten von Blau und Silber in drei Reihen geschacht.  Zwei Helme; auf dem Stammhelm die Spieße mit roten Schäften und die drei Rosen rot; der 2. Helm mit blau-silbernen Decken gekrönt mit 3 grünen Kleeblättern an Stengeln.«  (S. 458, 479 & 480, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 2. Jg. 1901)


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