von Kielmansegg (1610)


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1857-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1831-1941

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 23, 54


»Kielmansegg.  Im Mannesstamme erloschen.  Katholisch. - Stammvater ist Johann Kielmann, der um 1500 in Hattingen, Grafschaft Mark, erscheint. - Kaiserlicher Wappenbrief Wien 14. Dez. 1567 (von Maximilian II. für Konrad Khuelman); rittermäßiger Adel für Reich und Erblande mit Wappenbesserung Wien 20. Jan. 1610 (für die Brüder Heinrich, Arnold, Bürgermeister von Hattingen, und Georg Kielmann); Reichsadelsbestätigung und Wappenbesserung Linz 2. Juni 1614 (von Kaiser Mathias für Arnold und Georg); Prädikat „von Kielmanseck“ Prag 10. Juni 1628 (für Heinrich von Kielman, Kais. Rat); oberösterreichischer Ritter 9. März 1630; niederösterreichischer neuer Ritter 14. Juli 1631; Wappenbesserung Wien 3. Okt. 1632; Reichs- und erbländischer Freiherr mit „Freiherr von Gföhl“ Prag 12. Juli 1652 (für denselben als Herrn auf Gföhl, K. K. Hofkammerrat); niederösterreichischer Herrenstand 9. Sept. 1653; österreichischer Herrenstand 27. Aug. 1710. - W. (1632): Geviert und belegt mit geteiltem Herzschild, darin oben in Rot ein silberner Greif und sein silberner Löwe gegeneinander aufgerichtet, unten in Gold 3 schwarze Balken (Stammwappen); 1 und 4 gespalten, rechts in Silber eine gekrönte goldene Säule, an der oben ein grüner Lorbeerkranz mit rotem Bande befestigt ist, links in Rot ein silberner Balken, 2 und 3 durch einen goldenen Schräglinks-Balken geteilt, darin oben in Gold ein schwarzer Adler, unten blau ohne Bild.  3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-gold-blauen Decken die Säule, auf dem mittleren mit rechts rot-silbernen, links schwarz-goldenen Decken ein vorwärts-wachsender gekrönter silberner Löwe zwischen 2 Büffelhörnern, das rechte von Rot und Silber, das linke von Gold und Schwarz geteilt, die Büffelhörner mit den Pranken haltend, auf dem linken mit rot-silbern-blauen Decken ein vorwärts-gekehrter gestümmelter bärtiger Mann in von Gold und Blau schräglinks-gespaltenem Kleid mit 3 blauen Knöpfen und einer Haube, überstülpt von 6 natürlichen Pfauenfedern.«  (S. 207, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 91. Jg. 1941)


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