von Kettler

(v. Ketteler)


Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 29, Nr. 8

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 169

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 10

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1901-1937

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1859-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1842-1853

»Kettler (Ketteler).  Preußen. - Westfälischer Uradel, der seinen Namen vermutlich nach seinem Wappenbilde (Kesselhaken) führt und 1246 urkundlich zuerst erscheint. - W.: In Silber ein roter Kesselhaken.  Helmzier: der Kesselhaken zwischen einer roten und einer silbernen Feder.  Die älteste Linie, Neu-Assen, führt derzeit statt des silbernen ein goldenes Feld.

Das Geschlecht ist mit dem der Melrich, Schlingworm und Waltringhausen eines Stammes.  Im XIII. und XIV. Jahrhundert lautet die Schreibweise nur „der Ketteler“.  Konrad, Marschall von Westfalen, nennt sich nach Ererbung der Lehen des Johann von Hüsten: Conradus de Hustene dictus Ketteler miles 1330.  Seine Nachkommen heißen wieder nur Ketteler.  Die Familie gehörte zu den Ministerialen der Grafen von Arnsberg, war aber auch in dem Kölnischen Anteil von Westfalen reich begütert.  Sie erwarb 1292 die Anwartschaft auf Assen und Hovestadt im Falle des Aussterbens der Familie von Oldendorp und kam etwa 60 Jahre später thatsächlich in den Besitz dieser Güter.  Von der ältesten Linie kam ein Ast nach Kurland, von dem ein Zweig die Grafenwürde, ein anderer die Herzogskrone von Kurland erwarb.«  (S. 449, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 2. Jg. 1901)

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»Kettler.  In Preußen und Hannover. - W.: in Gold ein rother Kesselhaken, welcher in Gestalt eines auf der Spitze stehenden Dreiecks, dessen beide Seitenstücke ausgebogen sind, zusammengeschlagen ist; die Zacken befinden sich an der rechten Seite, abwärts gekehrt, und der ebenfalls rechts gewendete Haken unten im Schilde.  Freiherrenkrone.  Der gekrönte Helm mit rothgoldenen Decken trägt zwischen einer goldenen und einer rothen, etwas auswärts geneigten breiten Feder einen kleinen silbernen Schild, worin der rothe Kesselhaken nochmals erscheint.«  (S. 356, Gotha. genealog. Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 9. Jg. 1859)


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