von Kessel

(v. K. und Zeutsch)

Stammsitz Keßlar, ö. Blankenhain


Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 410

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

V, 73

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 14; VII, 2. Abt. Seite 33

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 121

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 543 (Ahnentafel)

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 118

Jahrbuch des Deutschen Adels

II, 232

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1875-1938

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 22, 37, 55, 106


»Kessel.  Evangelisch. - Thüringischer Uradel, der sich nach dem heutigen Dorfe Keßlar im Kirchspiele Kahla nennt, mit Klaus Keßeler 1393 urkundlich (Orig. im Pfarrarchiv Orlamünde, Zinsregister 3) auftritt und die Stammreihe mit Klaus von Keßler (Keßelar, Keßlar, Kessel), + 1443, Lehnsherrn auf Zeutsch und Schwarza, Zinsherrn in Keßlar beginnt. - W.: In Blau ein goldenes Jagdhorn über 3 (2, 1) goldenen Sternen.  Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken ein goldener Stern zwischen 2 natürlichen Hirschstangen.«  (S. 214, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Kessel und Zeutsch.  Evangelisch. - Preußen (Schlesien). - Thüringischer Uradel, der seinen Namen dem heutigen Dorfe Keßlar im Kirchspiel Kahla entnommen hat und dessen ununterbrochene urkundliche Stammreihe mit Klaus von Kesselar (auch Kesseler und Kessel geschrieben), + 1443, zu Keßlar, Zeutsch und Schwarza, beginnt. - W.: In Blau ein goldenes Jagdhorn über drei (2, 1) goldenen Sternen.  Auf dem Helme mit blau-goldener Decke ein goldener Stern zwischen zwei natürlichen Hirschstangen.«  (S. 490, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Kessel.  Jn des blauen Schildes Mitte ein gelbes Jägerhorn, unter diesem drey Sterne in einem umgekehrten Triangel.  Auf dem Helm zwey braune Hirschhörner, zwischen ihnen wieder ein Stern.  Helmdecken blau und gelb.  So beschreibt Sinapius S. 507. das Wapen dieses alten Meißnischen, auch seit 160 Jahren mit dem Namen Kessel und Tscheutsch in Schlesien ansäßig gewordenen Geschlechts, zu welchem Sebastian, der 1209 auf dem Turnier zu Worms gewesen seyn soll, gerechnet wird, doch scheint diese Beschreibung dunkel zu seyn, wenn man nicht annimmt, er habe durch den Ausdruck: in einem umgekehrten Triangel, sagen wollen, die Sterne müßten in Gestalt eines auf der Spitze stehenden Dreyecks, oder 2, 1. gesetzt werden.«  (Nr. 410, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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