von Kaltenborn

(v. K.-Stachau)


New Wapenbuch 1605

Seite 58, Nr. 12

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1937-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1857-1864

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 91


»Kaltenborn-Stachau.  Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der vermutlich dem Fürstentum Meißen entstammt und dort mit den Brüdern Ulricus, Johannes und Heinrich de Kaldenborne (Schenkung eines Berges a. d. Mulde an das Kloster Buch) und Conradus de Kaldenburne, Zeugen 25. Mai. 1265, sowie in Schlesien mit Michael Caldborno, Zeugen bei dem Vermächtnis des Allods Ganzehubel an das Nonnenkloster in Trebnitz 9. Mai 1307 und Otto de Kaldynborne, Erbvögte von Kanth, 8. Sept. 1314 urkundlich (vgl. sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden: Conv. Adelige Geschlechter, Bd. 18, Cod. Dipl. Siles., Bd. 16, S. 107 u. 264) zuerst erscheint.  Die Stammreihe beginnt mit Kaspar von Kaltenborn, * um 1550, Herrn auf Stachau bei Breslau um 1580. - Preußische Genehmigung zur Führung der (seit langem üblichen) Namensform „von Kaltenborn-Stachau“ durch Allerhöchste Kabinettsorder Berlin 21. Febr. 1898. - W. (vgl. Siegel des Johann von Kaltenborn, Erbvogts von Kanth, vom 23. Okt. 1343 [Domarchiv Breslau, Chronolog. Urk.-Repertorium Nr. 65]): In Rot 3 (2, 1) ins Schächerkreuz gestellte silberne Pflugscharen, die Spitzen nach innen, die Schneide der unteren nach rechts, der oberen nach unten gekehrt.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken eine wachsende, nackte Jungfrau mit fliegendem blonden Haar, die Arme in die Hüften gestützt; später erscheint die Jungfrau rot-gekleidet mit silbernen Ärmeln, in der Rechten 3 gold-besamte rote Rosen und in der Linken 3 ebensolche silberne Rosen haltend.«  (S. 201, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)


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