von Kalben

Stammsitz Kalbe, n. Gardelegen


Jahrbuch des Deutschen Adels

II, 126

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 55, 91


»Kalben.  Evangelisch. - Altmärkischer Uradel (Burgmannengeschlecht), der vom ehemals markgräflichen Schloß Calbe a. Milde den Namen annahm und mit E. de Calue und seinen Söhnen unter den Mannen Markgraf Albrechts II. als Zeugen auf der Burg Salzwedel 4. Febr. 1207 urkundlich (Orig. im Landesarchiv Wolfenbüttel; vgl. Riedel cod. dipl. Brandenb. A. I, S. 4) zuerst erscheint.  Später blühte eine Linie als Stadtgeschlecht in Gardelegen, eine andere in Stendal und Lübeck.  Die Stammreihe beginnt mit Reyner von Calven, + Lübeck 1421, der 1375 in der Altmark begütert war und von Stendal nach Lübeck zog, Ratsherr und Mitglied der Zirkelgesellschaft daselbst. - W.: In Blau 3 (2, 1) goldene Sterne.  Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken ein solcher Stern zwischen 2 blauen Stierhörnern.«  (S. 241, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Kalben.  Evangelisch. - Preußen (Sachsen). - Altmärkischer Uradel, der sich nach dem heutigen Städtchen Kalbe an der Milde nennt und mit E... de Calve 1207 zuerst urkundlich genannt wird. - W.: In Rot drei (2, 1) silberne Sterne.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke ein silberner Stern zwischen zwei roten Büffelhörnern.«  (S. 453, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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