die von Humboldt

(v. H.-Dachroeden)


Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 162

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1876-1939

Siebmacher's großes Wappenbuch

VII, 2. Abt. Seite 32

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 7, 62


»Humboldt.  Evangelisch. - Preußen (die Provinzen Brandenburg und Schlesien). - Königl. preußische Adelsbestätigung 16. Mai 1738, Namen- und Wappenvereinigung „Humboldt-Dachröden“ 3. Oktober 1809, königl. preußische Anerkennung des Freiherrenstandes 11. Juni 1875. - W.: quadrirt; 1 und 4 in Gold auf grünem Boden ein grün belaubter Baum (eine Eiche), der von drei (1, 2) sechsstrahligen silbernen Sternen begleitet ist, so daß einer über dem Wipfel des Baumes und je einer unten zu beiden Seiten des Stammes erscheint (Stammwappen); 2 und 3 ebenfalls in Gold ein vorwärts gekehrter, um Haupt und Lenden grün bekränzter wilder Mann, der mit der Rechten einen auf den Boden aufgestemmten, rechts viermal, links dreimal geasteten dürren Baumstamm (oder auch eine abwärts gekehrte Keule) hält und die Linke in die Seite stemmt (Dachröden).  Freiherrenkrone und zwei nicht gekrönte Helme.  Aus dem ersten, mit einem von Gold und Grün sechsmal gewundenen Wulste bedeckten Helm mit grüngoldenen Decken wächst zwischen einem offenen schwarzen Fluge ein vorwärts sehender, vollständig gewappneter Ritter bis zur Leibesmitte hervor, welcher in der Rechten ein Schwert nach oben und einwärts führt und die linke in die Seite stemmt (Helm des Stammwappens); der zweite Helm mit schwarzgoldenem Wulste und gleichen Decken trägt den einwärts gekehrten Rumpf einer nackten Mohrin mit zu beiden Seiten abflatternder schwarzgoldenen Stirnbinde (Dachröden).«  (S. 337, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 26. Jg. 1876)


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