von Houwald (1631)


Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

I, 9, Nr. 8

Siebmacher’s großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 11; III, 1. Abt. Seite 13

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1907-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1889-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1847-1941

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 6, 7, 39, 82, 120


»Houwald.  Evangelisch, der russisch-polnische Zweig katholisch. - Schwedische Adelstand(serneuerung) Würzburg 8. Nov. 1631; preußisches Indigenat Kleve 28. Nov. 1648 (für Christoph von Houwald, Generalmajor); oberlehnsherrliche Bestätigung Krakau 10. Febr. 1649; polnischer Adel nebst Wappenvermehrung und Indigenat Warschau 13. Aug. 1652. - W. (Familienbeschluß über die einheitliche Führung dieser Wappenform Berlin 5. Jan. 1898): Geviert; 1 in Silber die natürliche Krone eines am linken Rande des dritten Feldes aus grünem Berge emporwachsenden natürlichen Lorbeerbaums, 2 in Rot ein halber an die Teilungslinie gelehnter goldbewehrter und -gekrönter silberner Adler (poln. Vermehrung), 3. in Silber (poln. Verbesserung) ein mit einer Pranke auf grünem Berge stehender, mit den drei anderen Pranken den an der Teilungslinie emporwachsenden Lorbeerstamm haltender, zum Klettern geschickter aufwärtsgerichteter, vorwärtsblickender roter Löwe, 4 von Rot und Silber geschacht.  Auf dem gekrönten Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken zwischen beiderseits je vier grünen Palmenzweigen ein wachsender stahlgeharnischter Schwertarm.«  (S. 325, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Briefadeligen Häuser, 1. Jg. 1907)

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»Houwald.  Evangelisch. - Preußen (Provinz Brandenburg). - Schwedischer Adelstand d. d. Würzburg 8. November 1631; preußisches Indigenat 1648; polnisches Indigenat d. d. Warschau 13. August 1652; preußische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels für sämtliche, zur Nachfolge in das (damals noch zu gründende) Majorat Straupitz der Gräflichen Linie berufene Agnaten des von Houwaldschen Geschlechts 27. Januar 1847.«  (S. 367, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 39. Jg. 1889)

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»Houwald.  Evangelisch. - Sächsischen Ursprungs. - Geadelt vom Kaiser Karl V. im Jahre 1527; erneuerter Adel von Gustav Adolf, König von Schweden, im Jahre 1631; preußischer Graf nach dem Rechte der Erstgeburt 15. Oct. 1840. - W.: quadrirt; 1 in Silber die rechts herabhängende grüne Laubkrone eines Lorbeerbaumes mit golden bespitzten Blättern, dessen Stamm am linken Rande des dritten Feldes aus dem Schildesfuße emporwächst; 2 in Roth der halbe gekrönte, weiße polnische Adler, an den innern Rand des Feldes gelehnt; 3 in Blau ein rother, links gekehrter Löwe mit rückwärts gewendetem Kopf; 4 von Silber und Roth geschacht.  Den Schild deckt ein mit einer Königskrone gezierter Helm, aus welcher vor acht abwechselnd goldenen und grünen Palmzweigen, von denen sich vier rechts, vier links neigen, ein geharnischter Arm wächst, welcher in der Hand ein gezücktes Schwert hält.  Helmdecken: blau und silbern.  (Der polnische Adler und die Königskrone verliehen vom König Johann Casimir von Polen im Jahre 1652.)«  (S. 349, Gotha. genealog. Taschenbuch der gräflichen Häuser, 30. Jg. 1857)


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