von Hoff


Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 108

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1920-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

11, 126


»Hoff.  Evangelisch. - Fränkisch-thüringischer Uradel, als dessen Stammhaus Hof, die Curia Regnizi (Regnitzhof), in Franken an der Saale anzusehen ist, und der mit Sigiboto de Hove im Gefolge des Markgrafen Diepold II. vom bayerischen Nordgau 1135 urkundlich (Stiftsarchiv Admont, Steiermark, Codex traditionum IV, 210, vgl. J. Zahn, Urk.-Buch des Herzogtums Steiermark, Graz 1875) zuerst erscheint und mit Hermannus de Curia 1. Aug. 1328 (Staatsarchiv Magdeburg, Erfurter Urk.-Nachtr. Nr. 75) die Stammreihe beginnt; Ludwig vomme Hoffe zu Groß-Sömmerda siegelt 22. Nov. 1373 (Landesarchiv Sondershausen, Urk. Reg. XIII, 7) mit dem Steinbockwappen.  Die Namensform wechselte zwischen de Curia, de Hove, von dem Hofe, vom Hoffe, vom Hoff und von Hoff. - Eingetragen in das Königl. sächs. Adelsbuch 9. Okt. 1918. - W.: In Rot ein springender silberner Steinbock.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Steinbock wachsend.«  (S. 226, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Hoff.  Evangelisch. - Fränkisch-thüringischer Uradel, als dessen Stammhaus Hof, die curia Regnizi (Regnitzhof), in Franken an der Saale anzusehen ist, und der mit Hermannus de Curia 31. Okt. 1351 urkundlich (Landesarchiv zu Sondershausen, Urk. Reg. XIII 3) zuerst erscheint.  Mit seinem gleichnamigen Vater beginnt die Stammreihe; Ludwig vomme Hoffe siegelt 22. Nov. 1373 urkundlich (Landesarchiv Sondershausen, Urk. Reg. XIII, 7) mit dem Steinbockwappen.  Das Geschlecht, das bereits im XIII. Jahrhundert in drei Stämmen verschiedenen Wappens in Thüringen blühte, schreib sich de Curia, de Hove, von dem Hofe, vom Hoffe, vom Hoff und von Hoff. - W.: In Rot ein springender silberner Steinbock.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Steinbock wachsend.«  (S. 339, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Deutscher Uradel, 21. Jg. 1920)


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