der Heyden-Rynsch


Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 2. Abt. Seite 161

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1892-1940

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 84


»Heyden-Rynsch.  Evangelisch. - Niederrheinischer Uradel, der mit Henricus van der Heyden, dictus dye Rynsghe 29. März 1380 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Düsseldorf, Dep. Wesel, Stiftungen Willibrad-Kirche, Nr. 16) zuerst unter dem vereinigten Namen auftritt, während der in der gleichen Urkunde als verstorben genannte Thomas dye Rynsghe bereits 1354 als Vorsitzer des Gerichts zu Bislich genannt wird (vgl. Steinen, Westfäl. Gesch. III, 872).  Bernt van der Heiden geheiten Rynsche siegelt 25. Jan. 1418 urkundlich (Staatsarchiv Düsseldorf, Cleve-Mark-Urk. Nr. 1154) mit dem Ringwappen als Mitglied der klevischen Ritterschaft. - Preußische Genehmigung zur Fortführung des Freiherrentitels laut Allerhöchster Kabinettsorder Berlin 6. Juni 1883 (für Friedrich, Herrn auf Winkel, Kr. Geldern, Otto, Landrat des Kr. Dortmund, und Hermann von der Heyden-Rynsch, Geheimen Oberbergrat). - W. (Stammwappen): In Silber ein roter Ring.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein natürlicher Pfauenschweif.«  (S. 266, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)


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