von Herwarth

(H. von Bittenfeld, v. Hörwarth)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 96, Nr. 1

New Wapenbuch 1605

Seite 207, Nr. 4

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 154

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1866, 1868

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 15, 71, 84


»Herwarth (Herwarth von Bittenfeld).  Evangelisch. - Zu den ältesten regimentsfähigen Augsburger Stadtadelsgeschlechtern gehörig (gleichen Wappens und wahrscheinlich Stammes mit den Eulentaler), mit Konrad Herwarth, Kanonikus der Augsburger Domkirche, 1251 urkundlich (abgedr. in „Gesch. der adelig. Geschlechter in der freien Reichsstadt Augsburg“ von Paul von Stetten sowie wappengeschmückter Leichenstein im Kreuzgang des Doms) zuerst nachgewiesen; von 1290 bis 1368 vierzehnmal Stadtpfleger in Augsburg und seit 1348 im Besitz des Schlosses Wellenburg bei Augsburg.  Die sichere Stammreihe beginnt mit Heinrich Herwarth 1305. - Reichs-Ritterstands- und Wappenbestätigung Wiener-Neustadt 18. April 1459 (für die Brüder Jakob, Lukas und Heinrich Herwarth).  (Ein bis 1800 blühender Zweig H(o)erwart(h) von Hohenburg [Reichsfreiherr Wien 7. April 1659; Reichsgraf Wien 4. Mai 1687] besaß 1567-1800 Schloß und Herrschaft Hohenburg, Oberbayern).

W. (1459 wie Stammwappen): In Silber eine golden-bewehrte rote Eule.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken die Eule auf viereckigem silbernen Kissen mit roten Quasten.«  (S. 164, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Herwarth, auch Herwarth von Bittenfeld.  Evangelisch und katholisch. - Preußen (Schleswig-Holstein und Posen), Baden und Rußland. - Patrizier von Augsburg, die mit Werner Herwart 1175 zuerst urkundlich erwähnt werden, während die beglaubigte Stammreihe mit Heinrich Herwarth 1305 beginnt. - Dem ehemals weitverbreiteten Geschlecht sind vielfach Standeserhöhungen zu Teil geworden. - W.: In Silber eine golden-bewehrte rote Eule.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke auf viereckigem silbernen Kissen mit roten Quasten eine Eule wie im Schilde.«  (S. 392, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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