von Hausen


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1860-1940

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 11

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 163

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 84


»von Hausen.  Katholisch und evangelisch. - Lothringischer Uradel.  Wappen: In Blau drei (2:1) aufgerichtete Rebmesser mit goldenen Schäften.  Auf dem Helme mit blau-silberner Decke zwei Büffelhörner, ein blaues und ein silbernes (seit etwa Mitte des XVIII. Jahrhunderts ein wachsender roth-gekleideter Mann mit Stulphut, der in der Rechten ein Rebmesser wie im Schilde hält und die Linke in die Seite stützt.

Die von Hausen*) nennen sich nach der ehemaligen gleichnamigen Burg an der Saar.  Seit dem XIII. Jahrhundert waren sie in Lothringen weit ausgebreitet und begütert.  In ihrer Stammheimath sind sie im Jahre 1887 erloschen, blühen aber noch in zwei Linien, die sich im Anfange dieses Jahrhunderts nach Sachsen gewandt haben.  Das Geschlecht nimmt seit etwa 1700 den Freiherrentitel in Anspruch, der ihm unter französischer Herrschaft durch das Patent König Ludwigs XV. d. d. Compiègne 6. August 1773 gewährt wurde; ferner erhielt es laut Reskript des Königl. sächs. Staatsministeriums d. d. 19. Juni 1894 die Genehmigung zur ferneren Führung des Freiherrentitels.

*) Vergl. „Zur Familiengeschichte der Freiherren von Hausen, Dresden 1895.“«  (S. 163, Jahrbuch des Deutschen Adels, 3. Band 1899)


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