von Hammerstein

(v. H.-Equord, v. H.-Gesmold, v. H.-Loxten)


Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 326

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 144

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1849-1942

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 8

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 95

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 141


»Hammerstein.  Bergischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Sonnborn an der Wupper, der mit Johann von Hammerstein, * um 1370, Amtmann in Solingen (1416), Herrn auf Hammerstein (1419), mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1412 urkundlich (Stadtarchiv von Venlo) mit dem Kirchenfahnenwappen siegelt. - Hannoversche Wappenvereinigung mit dem der im Anfang des 15. Jahrhunderts + rheinischen, als Burggrafen 1202 urkundlich (Staatsarchiv Koblenz) erscheinenden von Hammerstein bei Andernach (infolge Überlieferung einer urkundlich jedoch nicht nachweisbaren Stammesgemeinschaft) Hannover 5. März 1816; hannoversche Genehmigung zur Fortführung des Freiherrentitels Hannover 19. Juni 1841 (für das von Hans Adam von Hammerstein, + 1653, abstammende Gesamtgeschlecht) - W. (1816): Gespalten; rechts in Silber 3 (2, 1) golden-befranste rote Kirchenfahnen mit je 3 goldenen Ringen (Stammwappen), links in Rot 3 (2, 1) schrägrechts gestellte silberne Hämmer (+ Burggrafen von Hammerstein).  2 Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten ein roter Hut, dessen Hermelinstulp mit den 3 Kirchenfahnen an goldenen Kreuzstäben besteckt ist (Stammwappenhelm), auf dem linken ein silbern-gestulpter schwarzer Hut mit geschlossenem, mit einem silbernen Hammer belegtem schwarzen Fluge (+ Burggrafen von Hammerstein).  Schildhalter: 2 einwärts-sehende goldene Löwen.  Wahlspruch: Spectemur agendo.«  (S. 171, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Hammerstein.  Jm silbernen Felde drey rothe Kirchenfahnen mit goldener Einfassung und Ringen, doch ohne Stangen.  Auf dem Helm liegt eine runde rothe mit Hermelin aufgeschlagene Mütze, hinter welcher an langen rothen oben mit einem kleinen Kreuze gezierten Stangen von denen die äußern schräg auswärts stehen, drey vorwärtsgekehrte Kirchenfahnen sich zeigen.  Helmdecken silbern und roth.  Stammbaum.  Dieses uralte Westphälische Geschlecht darf nicht mit dem gleich folgenden Schlesischen verwechselt werden.«  (Nr. 326, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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