von Hahn

(eines Stammes mit denen von Bibow und denen von Dechow)


Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch

1811, I, 580

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 271

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 92

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 703 (Ahnentafel)

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 139, 140

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1929

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1934-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1827-1942


»Hahn.  Mecklenburgischer Uradel, der mit Egkehardus Hane 1230 urkundlich (Geh.- u. Haupt-Staatsarchiv Schwerin) zuerst erscheint und in den unten folgenden Linien in der Stammheimat verblieben ist. - Erbmarschall des Landes Stargard 12. Nov. 1469; Aufnahme in die schleswig-holsteinische Ritterschaft 1756; Reichgraf Wien 7. Sept. 1802 (für Friedrich von Hahn, Herrn auf Remplin usw., Erbmarschall des Herzogtums Meckl.-Strelitz); mecklenburg-schwerinische Anerkennung 15. Dez. 1802; mecklenburg-strelitzische Anerkennung 30. Dez. 1802 (beides für denselben). - W. (1802 = Stammwappen mit dazwischen-gestellter Grafenkrone und als Schildhalter 2 einwärts-sehende Geharnischte, den Helm mit offenem Visier mit 4 roten Straußenfedern besteckt und in der Rechten bzw. Linken ein gold-begrifftes Schwert abwärts haltend): In Silber ein schreitender schwarz-bewehrter roter Hahn.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken der streitbare Hahn.«  (S. 240, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)

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»Hahn.  Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel, der mit Egkehardus Hane 1230 urkundlich (Geh.- u. Haupt-Staats-Archiv Schwerin) zuerst erscheint, seit Anfang des 14. Jahrhunderts in Estland auftritt (Johann Hane 1315, vgl. Liv-, Est-, Kurländ. Urk.-Buch, 2. Reg., Nr. 768) und vermutlich von dort im 15. Jahrhundert nach Livland und Kurland gekommen ist. - Eingetragen in die kurländische Adelsmatrikel laut Ritterbanks-Abschied vom 17. Okt. 1620; russische Anerkennung des Barontitels laut Ukas des dirigierenden Senats vom 21. Sept. 1853 und 3. April 1862; Aufnahme in das Freiherrliche Taschenbuch als „Adelsmatrikel“ genehmigt laut Beschluß der Abteilung für adelsrechtliche Fragen Berlin 20. Okt. 1931 bzw. 6. Dez. 1932. - Besitz: Der aus 39 Rittergütern mit einer Gesamtfläche von etwa 71700 ha in Kurland bestehende Besitz der einzelnen Familienmitglieder mit dem Stammgut Postenden, das seit über 400 Jahren in der Familie war, ist durch lettisches Gesetz vom Juni 1920 unter Rückgabe eines Restgutes von 50 ha für den jeweiligen Besitzer enteignet worden.  Auch der in Litauen bestehende Familienbesitz von etwa 3000 ha ist in gleicher Weise enteignet worden unter Belassung eines Restgutes von 80 ha. - W.: In Silber ein schreitender schwarz-bewehrter roter Hahn.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken der streitbare Hahn.«  (S. 156, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Hahn.  Luth. - Erblandmarschall des Landes Stargard in Mecklenburg 12. Nov. 1469, Reichsgraf 7. Sept. 1802. - Neueste Forschungen (cf. Geschichte und Urkunden des Geschlechtes Hahn von G. C. F. Lisch.  Schwerin 1844) haben dargethan, daß dieses Geschlecht nicht in Mecklenburg eingewandert, vielmehr dort, so weit es geschichtlich zu verfolgen, eingeboren ist. - W: in Silber ein mit dem rechten Fuß ausschreitender, rechts gekehrter, rother Hahn, dessen Schnabel, Füße und beide erste gekrümmte Schwanzfedern schwarz sind.  Devise: „Primus sum, qui Deum laudat“.«  (S. 302, Gotha. genealog. Taschenbuch der gräflichen Häuser, 28. Jg. 1855)

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»Hahn.  Luth. Conf. - Diese Familie, aus Franken stammend, kam mit Heinrich dem Löwen, Herzog von Sachsen, nach Mecklenburg, wo sie seit dem 12. Jahrh. erb- und angesessen ist.«  (S. 218, Genealog. Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser, 9. Jg. 1836)


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