von dem Hagen

(von H.)


Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 492

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1907-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1908-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 4, 5, 49, 92


»von dem Hagen.  Im Mannesstamme erloschen.  Katholisch. - Eichsfeldischer Uradel, der mit Henricus de Hagen, miles, 22. Juni 1206 urkundlich (abgedr. bei Joh. Wolf, Polit. Gesch. des Eichsfeldes, Bd. I, Urk.-Buch S. 15, Göttingen 1792) zuerst erscheint. - Österreichische Genehmigung, sich des bisher geführten Freiherrenstandes in der Eigenschaft eines österreichischen Adels zu bedienen, laut Allerhöchster Entschließung Wien 20. Mai (Bestätig.-Urkunde des Min. des Innern vom 4. Okt.) 1907 (für Ernst Freiherrn von dem Hagen). - W. (Stammwappen): In Silber ein natürlicher Helm, besteckt mit 7 roten Hahnenfedern.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken die 7 Federn der Schildfigur.«  (S. 155, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Hagen 1).  Katholisch und evangelisch. - Eichsfeldischer Uradel, der mit Heinricus miles de indagine („her“ Heinric vomme Hagen) 1255 in Duderstädter Urkunden zuerst erscheint. - W. (ältestes Siegelbild aus dem XIV. Jahrh.): In Silber ein natürlicher Helm, besteckt mit sieben roten Hahnenfedern.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken die sieben Federn der Schildfigur.  (Vom XV.-XIX. Jahrh. hindurch wurden als Wappen nur die sieben Federn geführt, aus denen später aus Mißverständnis sieben rote Flammen bei der I., sieben Kornähren bei der II. Linie wurden.) -

1) Bis in das Ende des XVI. Jahrhunderts „von dem Hagen“, dann bis ins XVIII. Jahrhunderts „vom Hagen“, schließlich „von Hagen“.«  (S. 291, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 8. Jg. 1907)


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