von Haeften

(de Cocq van H.)


Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 90

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1922-1939

Nederland’s Adelsboek

1904, 1907, 1914

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 67


»Haeften.  Evangelisch und katholisch. - Geldernscher Uradel, der mit Rudolph Cocq 5. Aug. 1265 urkundlich (vgl. Charterboek de Herdogendoms Gelre usw. 574-77) zuerst erscheint, dessen Nachkommen sich nach der von ihm erbauten Waardenburg (Werdenburg) nannten.  Sein Sohn Rudolph tritt 1301 urkundlich (vgl. Nyhoff, Anm. 5, S. 180/81 der „Versameling von Orkonden“ zu seinem Werke „Gedenkwaardigheden uit de geschiedenis van Gelderland“) als Ministeriale des Erzbistums Köln auf.  Johann von Waardenburg heiratete zu Anfang des XIV. Jahrhunderts die Erbtochter des Gysbert von Arkel auf Haeften und nahm danach den Namen von Haeften an. - W.: Unter goldenem Schildeshaupt, darin ein dreilatziger schwarzer Turnierkragen, in Rot drei silberne, mit blauen Eisenhüten belegte Pfähle (Fehpfähle?).  Auf dem gekrönten Helme mit rechts rot-goldenen, links blau-goldenen Decken zwei auswärtsgewendete schwarze Pferdebeine mit silbernen Hufen.  (Der auf Grund des Wappens behauptete Ursprung aus dem Hause Chatillon ist urkundlich nicht zu erweisen.)«  (S. 298, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Deutscher Uradel, 23. Jg. 1922)


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