von Grüter

(von Diepenbroick-Gr.)


Siebmacher's großes Wappenbuch

VII, 2. Abt. Seite 26

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1905-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1855-1940

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 67


»(Diepenbroick-)Grüter (des Stammes von Grüter).  Evangelisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark, der mit Heinricus de Grüter als Zeugen des Grafen Adolph IV. von der Mark 1346 urkundlich (Stadtarchiv Camen) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hermann, 1479, Herrn auf Werdringen, beginnt. - Preußische Namen- und Wappenvereinigung als „Diepenbroick-Grüter“ 29. Jan. 1824 (für die Nachkommen des + Johann Adolf Gustav Adam von Grüter, dessen erste Gemahlin Wilhelmine geb. Freiin von Diepenbroick die Letzte ihrer Linie gewesen war); preußischer Freiherr (primog.) Berlin 15. Okt. 1840 (für Ludwig von Diepenbroick-Grüter Königl. preuß. Landrat) und Erdmannsdorf 24. Sept. 1841 (für dessen fünf Brüder); laut preußischem Diplom Baden-Baden 2. Aug. 1861 wurde der Freiherrenstand auf die gesamte eheliche Nachkommenschaft dieser sechs Brüder ausgedehnt (vgl. Jahrg. 1885). - W. (1824): Geviert; 1 und 4 in Rot 2 abwärts-geschrägte Schwerter mit schwarzem Griff, goldenem Stichblatt und Knopf (v. Diepenbroick), 2 und 3 in Silber zwei rote Schildchen nebeneinander (Stammwappen).  2 Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten die Schwerter, auf dem linken gekrönten ein ein rotes Schildchen einschließendes natürliches Hirschgeweih.«  (S. 248, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Grüter.  Evangelisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark, der mit Bernhardus dictus Grütere 1336 zuerst urkundlich erscheint. - W.: In Silber zwei nebeneinander gestellte rote Schildchen; auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit rot-silbernen Decken ein rotes Schildchen zwischen einem braunen Hirschgeweih.«  (S. 299, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 6. Jg. 1905)


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