von Görschen

(v. Goerschen)

Stammsitz Großgörschen, nö. Hohenmölsen


Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

2. Teil, Seite 742

Die Rittermatrikeln des Herzogthums Magdeburg, 1860

Seite 44

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 28

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1926-1939


»Görschen (Goerschen).  Evangelisch. - Thüringischer (osterländischer) Uradel mit gleichnamigem Stammhause, dem heutigen Groß-Görschen (bereits 998 erwähnt) und Klein-Görschen bei Merseburg, der mit Conradus de Gorsne als Zeuge unter den nobiles 22. Juni 1186 urkundlich (vgl. Urk.-Buch des Hochstifts Merseburg I. T., S. 108, Nr. 130) zuerst erscheint und die Stammreihe mit nobilis vir Petrus de Görsene, miles 1271, beginnt.  Die Namensform wechselte zwischen Gorsne, Gorsene, Gorcene, Gorzene, Goresin, Gorssin, Chorzene, Korsne, Korsen(e), Gorzen, Gorsen (Gersen), Görsen(e) und Görschen (Goerschen). - W.: a) In Schwarz (Blau) ein schräggestellter silberner (goldener) Schlüssel mit nach oben gekehrten abwärts-gewendetem Barte.  Auf dem Helme mit schwarz (blau)-silbernen (goldenen) Decken der Schlüssel aufrecht zwischen 2 mit je 6 schwarzen Hahnenfedern besteckten silbernen Köchern; b) von Silber (Gold) und Blau schrägrechts geteilt mit schräglinks liegendem silbernen (goldenen) Schlüssel.  Auf dem Helme mit blau-silbernen (goldenen) Decken der Schlüssel aufrecht zwischen offenem silbernen (goldenen) und blauen Fluge; c) in Blau ein pfahlweis gestellter goldener Schlüssel mit nach oben gekehrtem linksgewendeten (rechtsgewendeten) Bart.  Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken der Schlüssel wie im Schilde zwischen 2 natürlichen Pfauenfedern.«  (S. 152, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)


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