von Gladis

(v. Gladiß)

Stammsitz Gladitz, nw. Zeitz


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 79, Nr. 1

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1931-1939

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 67


»Gladis (Gladiß).  Evangelisch. - Uradel, der seine Abkunft von dem 1238 (vgl. Lepsius, Gesch. der Bischöfe des Hochstiftes Naumburg, Naumburg 1846) verkauften Stammsitze Gladitz bei Zeitz herleitet und in Schlesien mit Heyn de Gladis als Zeugen in Lauban 1306 urkundlich (s. Cod. dipl. Lusat. sup.), sowie in Zittau 1327 urkundlich (s. Cod. dipl. Siles., Bd. XXII, Breslau 1903) auftritt.  Ein das gleiche Wappen führender, in der Grafschaft Henneberg blühender Stamm ist im 15. Jahrhundert erloschen. - W.: In Silber ein nach rechts schreitender roter Hirsch.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken der Hirsch wachsend.«  (S. 151, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Dt. Uradel, 30. Jg. 1931)


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