von Gersdorff

Stammsitz Gersdorf, w. Görlitz
(vgl. auch das Wappen der von Körbitz)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 89, Nr. 2

New Wapenbuch 1605

Seiten 53, Nr. 13; 162, Nr. 7

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seiten 332, 637, 819; 2. Teil, Seiten 273, 495, 496, 709; 3. Teil, Seiten 269, 315-416, 739, 1154, 1172

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalten 618, 631

Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch

1762, 118

Diplomatische Nachrichten adelicher Familien

1. Teil, Seite 71-112; 2. Teil, Seiten 172, 173

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 420

Siebmacher’s großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seiten 2, 10, 28; III, 1. Abt. Seite 8; VII, 1. Abt. Seite 47

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 495

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 78

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 51

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 391 (Ahnentafel)

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 119-122

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 81

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1923-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1885-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1828-1942

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 424

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 10, 13, 15, 37, 56, 71, 106, 107


»Gersdorff.  Evangelisch und katholisch. - Oberlausitzer Uradel, der in Verbindung mit dem gleichnamigen Stammsitze bei Quedlinburg 1155 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. II, 346) genannt wird und in der Oberlausitz mit dominus Christianus advocatus provinciae Gorlicensis dictus de Gerhardisdorf 25. April 1301 urkundlich (s. Cod. dipl. Lus. sup. I, 166) zuerst erscheint. - W.: Geteilt; oben Rot und unten von Silber und Schwarz gespalten.  Auf dem gekrönten Helme mit rechts schwarz-silbernen, links rot-silbernen Decken ein mit 3 nach rechts gekehrten schwarzen und 3 nach links gekehrten silbernen Hahnenfedern besteckter roter Spitzhut mit rechts schwarzem und links silbernem Stulp.«  (S. 173, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Gersdorff.  Evangelisch. - Preußen (Schlesien). - Lausitzer Uradel; mittelst Allerhöchster Kabinettsordre Sr. M. des Königs Wilhelm I. d. d. Berlin 30. Januar 1884, ward dem Freiherrn Carl von Gersdorff, Besitzer des Majorats Alt-Seidenberg, Königl. preuß. Premierleutnant a. D., die erbliche Führung des Freiherrentitels gestattet. - W.: quergeteilt; oben rot und ohne Bild; die untere, von Schwarz und Silber gespaltene Hälfte ist gleichfalls ohne Bild.  Auf dem gekrönten Helm mit rechts schwarzsilberner, links rotsilberner Decke liegt ein oben zugespitzter roter Hut mit silbernem Aufschlage; die Spitze des Hutes ist mit einem silbernen und schwarzen Wulste belegt, auf welchem sechs Hahnenfedern, drei silberne und drei schwarze stehen, von denen die silbernen sich zur rechten, die schwarzen zur linken Seite neigen.«  (S. 261, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 35. Jg. 1885)

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»Gerßdorff.  Luth. Conf. - Oberlausitz. - Ein uraltes, in der Oberlausitz und in Schlesien blühendes Geschlecht, welches s. Ursprung vom Anfang des 10. Jahrh. herleitet und sich mit einigen Nebenlinien nach Liefland u. Dänemark ausgebreitet hat.  Es führt zum Theil den gräflichen, zum Theil den freiherrlichen u. adeligen Titel u. wurde in der Person des königl. polnischen, kurfürstl. sächsischen Conferenzministers Nicolaus Willibald, Grafen von Gerßdorff im J. 1764 in die unmittelbare freie Reichsritterschaft aufgenommen.  Graf Georg Ernst wurde am 7. Januar 1824 auch in den preußischen Grafenstand erhoben.«  (S. 191, Genealog. Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser, 8. Jg. 1835)


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