Gans Edle Herren zu Putlitz

Stammsitz Putlitz, nw. Pritzwalk


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 84, Nr. 3

New Wapenbuch 1605

Seiten 27, Nr. 10; 150, Nr. 1

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1260

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 645

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1900-1940

Codex diplomaticus Brandenburgensis

1, I, 268

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 124

Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser

XIII, 608 (Ahnentafel)

Jahrbuch des Deutschen Adels

I, 654

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 114-116

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 249

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 30, 80, 136


»Gans zu Putlitz.  Evangelisch. - Mittelmärkischer Uradel, dessen Stammreihe mit Johannes Gans, Ritter, 1190 urkundlich (vgl. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I, S. 2) beginnt und der im 13. und 14. Jahrhundert im Herrenstande erscheint (vgl. Nov. Cod. dipl. Brandenb., Abschn. Putlitz). - Erbmarschallwürde der Kurmark Brandenburg seit 1373 (für die Brüder Borchert und Otto, Edle Herren zu Putlitz), verbunden seit 28. Jan. 1855 mit erblichem Sitz im ehemaligen preußischen Herrenhaus; preußische Anerkennung der Berechtigung zur Führung des Namens und Titel „Gans Edler Herr zu Putlitz“ Berlin 28. Aug. 1719, Berlin 4. März 1746 und Berlin 1. April 1776; Anerkennung der Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels durch Reskript des Königl. preußischen Heroldsamts vom 24. Juli 1876. - W. (Stammwappen): In Rot auf grünem Dreiberg eine gekrönte silberne Gans mit goldenem Halskragen.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken das Schildbild zwischen 2 geharnischten, eine goldene Blätterkrone emporhaltenden Armen.«  (S. 197, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Puttlitz, Gans Edle Herren von.  Jn Westphal. mon ined. Tom. IV. Tab. 19. n. 34. findet sich eine durch ein rothes Feld nach der Linken fliegende gekrönte silberne Gans.  Der Helm ist gekrönt und auf den drey Spitzen der Krone sitzen in der Mitte eine linksgekehrte silberne Gans, zur Rechten und Linken aber ein rother Vogel, wovon der zur Linken nach der Linken zurücksiehet, beyde aber die Flügel etwas erheben.  Ueber der Gans und jedem Vogel schwebt eine Krone.  Die Umschrift dieses Siegels von 1309 ist: S. Alard. Gans Dom. de Putliz.  Jetzt führt dieses uralte Brandenburgsche Geschlecht im rothen Felde eine mit ausgebreiteten Flügeln stehende oder zum Flug sich schickende gekrönte silberne Gans.  Auf dem gekrönten Helm zwey gegen einander sich beugende geharnischte Arme, die gemeinschaftlich eine Krone halten.  Jm Zwischenraume ist die Gans wie im Schilde.  Helmdecken silbern und roth.  Petschaft.  Erbmarschälle der Mark Brandenburg, s. Büschings Erdbesch. 3. Th. 2 B. S. 2198 der 5. Aufl.  Fürstens W. B. 1. Th. S. 27. n. 10. Gans von Budlitz, stellet die Gans auf grünem Boden, und die sich zeigende Flügelknochen sind golden.  Auf dem Helm fehlen die Arme, und die von ihnen gehalten werdende Krone.  Dasselbe S. 150. n. 1. Ganse Thüringisch, läßt die linksstehende Gans die Flügel nicht erheben, auf dem Helm aber eine linksgekehrte Gans von zwey rothen Armen krönen.  Dieses Thüringische Geschlecht scheinet mir jedoch nicht zu vorstehendem zu gehören.«  (Nr. 645, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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