von Gamm


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 601

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 269

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 77

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1906-1941


»Gamm.  Evangelisch-lutherisch. - Mecklenburgischer Uradel wendischer Abstammung, eines Stammes mit den + Grube (gleichfalls castellani de Guztrowe) und + Swartepape, der mit Heinricus de Gamma (Sohn des Jaromir de Gamme), dapifer curiae (Hoftruchseß) des Heinrich Borowin II., 24. Juni 1218 urkundlich (s. Mecklenb. Urk.-Buch, I. Band 1. S. 244), zuerst erscheint und später als „castellanus de Guztrowe“ und „nobilis slavicus“ bezeichnet wird.  Die Namensform wechselte zwischen Gamma, Gamme, Gambe, Gamba (altslawisch gaba = Mulde) und Gamm. - Dän. Naturalisation 10. Juli 1776 (für Christoph Otto von Gamm). - W.: In Silber (seit 18. Jahrh. bis 1918 in Blau) 3 schrägrechts gestellte 8eckige rote Sterne.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein an den Spitzen mit je einem natürlichen Pfauenwedel besteckter 8eckiger roter Stern zwischen 2 gold-eingefaßten und bequasteten, auswärts gestellten blauen Standarten (diese erst seit dem 17. Jahrh.).«  (S. 118, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

#

»Gamm.  Evangelisch. - Mecklenburgisch-wendischer Uradel (altslawisch gaba = Mund), der mit Heinricus Gamma, dapifer bei Heinrich Borwin II., 24. Juni 1218 (mecklenb. Urkundenbuch, I. Band 1, S. 244) urkundlich zuerst erscheint. - W.: In Blau drei rote (seit etwa 100 Jahren goldene) schrägrechts gestellte Sterne.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken zwischen zwei goldeingefaßten und bequasteten auswärts gestellten blauen Standarten ein an den Spitzen mit je einem Pfauenwedel besteckter goldener Stern.«  (S. 245, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 7. Jg. 1906)


zurück