von Fürstenberg

(v. F.-Herdringen, v. F.-Stammheim, Deroy v. F.)

Stammsitz Fürstenberg, nw. Arnsberg
(eines Stammes mit denen von Binolen)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalten 580, 582

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 8, Nr. 10

Siebmacher’s großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 7; III, 1. Abt. Seite 8

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1913-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1854-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1852-1942; 1916-1940 (Deroy)

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 2, 13, 18, 27, 51, 61


»Fürstenberg.  Katholisch. - Westfälischer Uradel, der von der Kurfürstlich kölnischen Landesburg Fürstenberg bei Neheim, Kr. Arnsberg, den Namen trägt, unter diesem mit Hermannus de Vorstenberg 1295 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 2334) zuerst erscheint, von Ursprung aber sehr wahrscheinlich aus dem seit 1233 urkundlich nachweisbaren sauerländischen Uradelsgeschlechte von Binolen gleichen Wappens stammt. - Reichfreiherr Wien 26. April 1660 (für die Brüder Dietrich-Kaspar, Friedrich, Wilhelm, Ferdinand, Franz und Johann-Adolph von und zu Fürstenberg); Wappenvereinigung mit dem der + edelfreien von Grafschaft Wien 20. Mai 1660; zur Reichsritterschaft am Rhein gehörig. - W. (1660): Geviert; 1 und 4 in Gold 2 rote Balken (Stammwappen), 2 und 3 in Gold 2 rote Pfähle (+ von Grafschaft).  Freiherrenkrone und 2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten 2 mit je 2 roten Balken belegte goldene Federn (Stammwappenhelm), auf dem linken 2 an den Mündungen mit je einer natürlichen Pfauenfeder besteckte goldene Büffelhörner (+ von Grafschaft).  Schildhalter: 2 widersehende goldene Löwen.«  (S. 182, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Fürstenberg.  Kath. - Westphalen und Rheinlande. - Reichfreiherr 26. April 1660, Graf 15. Oct. 1840. - Besitz: I) in der preuß. Rheinprovinz, 1) im Reg.-Bez. Cöln, die Güter Stammheim, Haan, Schönrath, Neurath, Paulinenhof, Fronhof, Merkerhof, Bitz, Hemmerich, Bachem, Frechen &c.; 2) im Reg.-Bez. Aachen, Burheim und Hausen; 3) im Reg.-Bez. Düsseldorf, Reuschenberg, Ophoven, Velde und Grind; II) in Westphalen, im Reg.-Bez. Minden, Milse. - W.: quadrirt; 1 u. 4 in Gold zwei rothe Querbalken (Stammwappen); 2 u. 3 ebenfalls in Gold zwei rothe Pfähle.  Grafenkrone, worüber zwei gekr. Helme mit durchaus rothgoldenen Decken schweben.  Der erste trägt zwei breite, oben abgerundete, ihre Spitzen schräge auseinander gestellte, goldene Federn, deren jede zwei rothe Querbalken belegen; der zweite trägt zwei goldene Büffelshörner, aus deren Mündungen je eine Pfauenfeder hervorgeht.  Schildhalter: zwei auswärts sehende goldene Löwen.«  (S. 257, Gotha. genealog. Taschenbuch der gräflichen Häuser, 28. Jg. 1855)


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