von Frohberg

(v. Fr. de Montjoye et de la Roche, von Thuillières C. de M. et de la R.)


Erneuert- und Vermehrtes Wappen-Buch 1703

II, 35, Nr. 11

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1851-1941

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 371

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 6, 116


»Frohberg, Thuillières-Montjoye et de la Roche (des Stammes de Thuillieres).  Katholisch. - Belehnung des Johann Loys de Thuillières (Thullier), aus lothringischem Uradelsgeschlecht, Erben des letzten Herrn von Froberg a. d. H. Gliers, mit den habsburgisch-pfirtischen Lehen Froberg, Gliers, Montrond, Heimerstorff, Hirsingen usw. im Oberelsaß und Sundgau Masmünster 28. Nov. 1439 bzw. 29. Nov. 1440; französische Erhebung der Familienbesitzungen im oberen Elsaß zu einer Grafschaft nach Ankauf der Herzoglich Aremberg’schen Grafschaft La Roche (1703) 15. Nov. 1736; französische Anerkennung des Grafenstandes 31. Juli 1743 (für Beat Jean Baptiste de Thuillières, Comte de Montjoye et de la Roche); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Grafenklasse als „Graf von Frohberg“ 22. Dez. 1817. - W. (1743): Geviert; 1 und 4 in Rot ein pfahlrecht gestellter silberner Schlüssel, dessen Bart rechts gekehrt ist (Stammwappen), 2 und 3 in Rot ein desgleichen aber mit dem Bart links gekehrter goldener Schlüssel, rechts begleitet von je 4 aneinander gesetzten goldenen Quadersteinen, von denen jeder mit einem roten Fadenkreuz schräg überzogen ist, links begleitet von 5 (2, 1, 2) silbernen Kugeln.  2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten ein gold-gekrönter Meermann mit Fischschwanz, in der Rechten einen goldenen, in der Linken einen silbernen Schlüssel haltend, auf dem linken ein grüner Basilisk.  Schildhalter: 2 einwärts-sehende wilde Männer, deren inneres Bein wie das eines braunen Geißbocks gestaltet ist und die in der Rechten bzw. Linken eine Keule halten.«  (S. 157, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil B, 92. Jg. 1941)


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