von Friesen

(v. Fr.-Miltitz, v. Fr. gen. von Leyßer)


New Wapenbuch 1605

Seite 149, Nr. 9

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 393-415; 2. Teil, Seite 1192

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalten 564, 568; 2. Teil, Spalten 303, 305, 306

Diplomatische Nachrichten adelicher Familien

1. Teil, Seiten 67-71

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 386

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seiten 9, 10; VII, 1. Abt. Seite 47

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1853-1940

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 112

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 75

Erbarmanschaft Wettinischer Lande

I, 476

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 386

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 21, 69, 118

Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Sachsen

Seite 294


»Friesen (Friesen gen. von Leyßer, Friesen-Miltitz).  Lutherisch. - Uradel, vermutlich eines Stammes mit den ein ähnliches Wappen führenden oberelsässischen von Friesen, der mit Stephan von Friesen 1388 urkundlich (Orig. im bayer. Hauptstaatsarchiv München, abgedruckt in Mon. Zoller., Band V, S. 222, Nr. CCXIII) zuerst unter den Dienstmannen des Burggrafen Friedrich von Nürnberg erscheint, 1. April 1425 urkundlich (Fürstl. reuß. Archiv in Schleiz) mit dem Stammwappen siegelt und in der Gegend von Schleiz auftritt.  Die sichere Stammreihe beginnt mit Karl von Friesen, Herrn auf Kauern bei Ronneburg, 1488. - Reichsfreiherr Regensburg 15. Aug. 1653; kursächsische Anerkennung 13. April 1657 (beides für Heinrich von Friesen, Kurfürstl. sächs. Geheimer Rat und Kanzler, und seine Söhne). - W. (1653): Geviert mit gespaltenem silbernen Herzschild belegt, darin rechts am Spalt die Hälfte eines 8strahligen roten Sternes, links ein rechtshin geöffneter roter Halbmond (Stammwappen); 1 und 4 in Gold einwärts ein gekrönter schwarzer Adler, 2 und 3 in Silber 3 (1, 2) rote Rosen an grün-blättrigen Stielen.  3 gekrönte Helme mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken; auf dem rechten der Adler wachsend, auf dem mittleren die Sterneshälfte und der Halbmond aufwärts-gekehrt und an den beiden Hörnern mit je einer natürlichen Pfauenfeder besteckt (Stammwappenhelm), auf dem linken 5 (rot, silbern, rot, silbern, rot) Straußenfedern.«  (S. 176, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)


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