von Frese


New Wapenbuch 1605

Seite 184, Nr. 13

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 555

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 237

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 380

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 130

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 7

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 111

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1903-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 49


»Frese.  Evangelisch. - Bremischer Uradel, der mit Gerhardus Friso, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1. Juni 1222 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Hannover, abgedr. bei Ehmck und v. Bippen, Brem. Urk.-Buch I, Nr. 125) zuerst erscheint. - Eine Linie blüht in Schweden. - W.: In Blau ein silberner Helm, darauf 3, je mit einer silbernen Straußenfeder besteckte, rote Kugeln.  Auf dem blau-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken die 3 Kugeln mit den Federn.«  (S. 171, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Frese.  Evangelisch. - Preußen (Ostfriesland). - Bremischer Uradel, der mit Gerhardus Friso 1222 zuerst urkundlich erscheint. - W.: In Blau ein silberner Helm, belegt mit drei roten, je mit einer weißen Straußenfeder besteckten Kugeln.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein blau-silberner Wulst, darüber die drei Kugeln mit den Federn.«  (S. 300, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 4. Jg. 1903)

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»Frese.  Jm blauen Felde einen offenen adelichen Turniershelm, der unten golden, die Oefnung von 3 Reiffen roth, oben aber mit einem silbernen und blauen Wulste, und dieser mit 3 rothen Kugeln besetzt ist, jede Kugel mit einer silbernen Strausfeder besteckt.  Der auf dem Schilde befindliche Helm führet über dem Wulste die 3 Kugeln, mit so viel Strausfedern besetzt.  Helmdecken silbern und blau.

Stammbuch mit Unterschrift: Eurott Frese den 26. Martii 1617. wahrscheinlich derjenige Eberhardt Frese, der nach Mushards Anzeige S. 243. auf Academien gestorben.

Ebengemeldeter Mushard S. 235. giebt den Helm im Schilde silbern-verguldet, und ohne Wulst an, der jedoch in der Abbildung des Wapens auf demjenigen Helme ruhet, der über dem Schilde zu sehen ist.

Fürstens W. B. 1 Th. S. 184. n. 13. daß dieses Geschlecht zum Braunschweigischen Adel rechnet, hat die Tinktur des Helms nicht bemerkt, der Wulst fehlet sowohl im Schilde, als über demselben.  Nach obigem scheinet es fehlerhaft zu seyn, wann die Kugeln in Herzen verwandelt werden, wie solches in Stammbäumen geschehen ist.

Dieses im Bremischen begütert gewesene Geschlecht ist entweder ausgestorben, oder hat durch Adoption einen andern Nahmen bekommen, denn das Geschlecht derer von Quiter, welches sich eigentlich: Frese genannt von Quiter schreibet, führet dieses Wapen.  Mushard hat keine mehrere Nachricht davon erfahren können.«  (Nr. 237, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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