Finck von Finckenstein


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

2. Teil, Spalte 285

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

I, 7, Nr. 5

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1826-1942

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 7

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 254

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 70

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 10, 40, 61


»Finck von Finckenstein.  Reformiert. - Preußischer Uradel, dessen Vorfahren in den mit Nicze von Roghusen 13. Aug. 1388 urkundlich (Geh. Staatsarchiv Berlin, Rep. 96 B 10, fol. 393c) erwähnten Vorbesitzern von Roggenhausen (bei Gr.-Schläfken, Amt Neidenburg) zu erblicken sind; das Geschlecht tritt unter seinem jetzigen Namen mit Michel Fincke 1451 urkundlich (Staatsarchiv Königsberg, fol. 431) zuerst auf, welcher 2. März 1452 als „von Rogoßen“ und 20. März 1474 als „Finck von Roggenhausen“ (a. a. O., Adelsarchiv von Finck) bezeichnet wird. - Reichsgraf Wien 4. Febr. 1710 (unter anderen für Albrecht Konrad Reinhold, Königl. preuß. Generalfeldmarschall - A. - und seinen Geschlechtsvetter Ernst - B.); preußische Anerkennung Berlin 11. April 1710 (für dieselben). - W. (1710): Geviert und belegt mit blauem Herzschild, darin 2 voneinander abgewendete, sich berührende goldene Halbmonde, überhöht von achtstrahligem goldenen Stern (Stammwappen); 1 und 4 in Rot ein silberner Balken, das ganze Feld belegt mit einem aufgerichteten rechtsgekehrten schwarzen Löwen, 2 und 3 in Blau eine goldene Blätterkrone.  Grafenkrone und 2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-goldenen Decken die Halbmonde und der Stern (Stammwappenhelm), auf dem linken mit rot-silbernen Decken ein schwarzer Doppeladler.  Schildhalter: 2 widersehende goldene Löwen, die in der Linken bzw. Rechten an goldener Stange eine golden-gefranste Standarte tragen, die rechts in Gold einen schwarzen Doppeladler, links in Silber einen schwarzen Adler zeigt.«  (S. 206, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)

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»Finck von Finckenstein.  Ref. - Jn Ostpreußen und Brandenburg. - Reichsgraf 4. Febr. 1710, preuß. Anerkennung 11. April 1710. - W.: quadrirt; 1 u. 4 in Roth ein silberner Querbalken und vor demselben ein schwarzer Löwe mit doppeltem Schweif; 2 u. 3 in Blau eine goldene Krone.  Mittelschild: in Blau zwei goldene Halbmonde, mit den Rücken senkrecht an einander gestellt; darüber ein goldener Stern.  Devise: „Utraque duce“.«  (S. 239, Gotha. genealog. Taschenbuch der gräflichen Häuser, 28. Jg. 1855)

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»Fink von Finkenstein.  Ref. Conf. - Jn Preußen u. der Mark Brandenburg. - Ein altes freiherrliches Geschlecht, seit 1710 reichsgräflich; ursprünglich in Tyrol und Kärndten ansässig.  Friedrich v. F. befand sich 996 bei d. Turniere zu Braunschweig.  Conrad v. F. zog 1300 dem deutschen Orden in Preußen mit 100 Reitern zu Hülfe und wurde Stifter der preußischen u. brandenburgischen Linien.  1442 war Heidenreich v. F. Heermeister des Ordens in Liefland.«  (S. 184, Genealog. Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser, 9. Jg. 1836)


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