von Etzdorff

(v. Ezdorf, v. Etzdorf)

Stammsitz Etzdorf, ö. Eisenberg


New Wapenbuch 1605

Seite 156, Nr. 2

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil. Seiten 100, 549, 575, 878; 2. Teil, Seiten 191, 276, 448, 720, 748, 756, 762, 1166; 3. Teil, Seiten 129, 219, 273-283, 306, 468, 572, 705, 746, 1212

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 509

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 222

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 343

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 26

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 105

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 68

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1935-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1907-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1848-1941

Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels

II

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 23, 61


»Etzdorff (Ezdorf).  Evangelisch. - Osterländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (noch 1388 [1402 nicht mehr] und seit 1587 bis 1837 wieder im Familienbesitz) bei Eisenberg, der mit Dietrich von Ezelisdorf 1219 urkundlich (vgl. cod. dipl. Saxon. reg. I A 3 [1898], Nr. 266) zuerst erscheint. Die sichere Stammreihe der unten folgenden Linie beginnt mit Georg von Etzdorff, 1543, Herrn auf Reuden.  Die Namensform änderte sich aus Etzelsdorf im 15. Jahrhundert in Etzdorff, später auch in Ezdorf um. - W.: In Silber auf grünem Dreiberge ein springender roter Hirsch.  Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein von Schwarz und Silber gevierter Streitkolben.«  (S. 132, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Etzdorff.  Jm silbernen Felde einen mit den Hinterläufen auf einem dreyhügeligen grünen Berg stehenden, mit den Vorderläufen im Sprung begriffenen Hirsch.  Auf dem Helme ruhet ein roth und silberner Wulst, der mit einem von schwarz und Silber gevierten Streitkolben-Knopfe besetzt ist.  Helmdecken silbern und roth.  So bemerke ich das Wapen dieses in Sachsen begüterten alten Geschlechts in Stammtafeln und in Fürstens W. B. 1 Th. S. 156. n. 2.  Hingegen auf dem hohen Chor der Domkirche zu Naumburg, ohne den Berg, der Hirsch springt, hat die Zunge ausgeschlagen, und ein Geweih von 8 Enden.  Auf dem Helme ist die silberne ungarische Mütze, roth aufgeschlagen, und mit einem von Silber und schwarz quer getheilten Streitkolben-Knopfe besetzt.  Auch am Cachedenierschen Grabsteine, von 1675. in eben genannter Kirche, findet sich dieses Wapen.«  (Nr. 222, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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