von Eschwege


New Wapenbuch 1605

Seite 138, Nr. 10

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 126

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 158

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 2. Abt. Seite 5; II, 9. Abt. Seite 6

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 104

Jahrbuch des Deutschen Adels

I, 598

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 22, 61


»Eschwege.  Evangelisch. - Hessischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (die heutige Kreisstadt Eschwege), der mit Heinrich von Eschwege, Kanzler des Grafen Sigfrid von Boimeneburg-Nordheim 1141 urkundlich (vgl. Chr. L. Scheid, orig. Guelf., Bd. IV, S. 523ff., und Dobenecker, Reg. dipl. necnon epist. hist. Thuring. I, Nr. 1432) auftritt und dessen Stammreihe mit Johann von Eschwege 1314-70, Ritter, beginnt.  Das Geschlecht gehört zur Althessischen Ritterschaft und wegen des Besitzes von Roßdorf vormals zur fränkischen Reichsritterschaft des Kantons Rhön-Werra. - W.: Von Rot und Silber gespalten.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein von Rot und Silber gespaltenes Spornrad an einem von Rot und Silber gespaltenen Spickel.«  (S. 166, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Eschwege.  Evangelisch. - Preußen (Hessen-Nassau), Großherzogtum Sachsen und Braunschweig. - Hessischer Uradel, dessen Stammsitz die heutige Kreisstadt Eschwege ist und der Heinrich von Eschwege, 1141 Kanzler des Grafen Siffrid von Boimeneburg-Nordheim, als Ahnherrn betrachtet.  Das Geschlecht gehört zur Althessischen Ritterschaft. - W.: Von Rot und Silber gespalten.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke ein von Rot und Silber gespaltenes Spornrad an einem von Rot und Silber gespaltenen Spickel.«  (S. 290, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Eschwege.  Altes, hessisches und fränkisches Adelsgeschlecht, welches sonst auch Aschinwege, Eschînwege und Eschwe geschrieben wurde und aus welchem Hans und Orban v. Aschinwege 1425 urkundlich auftreten. - Ob die Familie mit der hessischen Kreis- und Amtsstadt Eschwege an der Werra in Verbindung gestanden und die Burgmannschaft dieser Stadt besessen habe, ist genau nicht bekannt, wohl aber dass schon zeitig dieselbe an der Werra, namentlich mit Aue, Reichenbach etc. begütert war und auch in Thüringen das Gut Kammerforst etc. erwarb.  Früher war das Geschlecht auch in der gefürsteten Grafschaft Henneberg mit Rossdorf angesessen und Müller führt in den Annal. Saxon. an, dass Curt v. Eschwege 1584 bei den Exequien des letzten Fürsten Georg Ernst zu Henneberg das Hennebergische Wappen getragen habe.  Die Familie hat fortgeblüht, ist in Hessen ansehnlich begütert und besitzt auch Lehne im Kgr. Hannover. - Rudolph Friedrich Carl v. E. wurde 1848 Lieutenant in der k. hannov. Garde du Corps.«  (S. 158, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, 3. Band, 1861)


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