von Esbeck

(v. E. gen. von Platen)


Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 153

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 133

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1919

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1925-1940

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 61


»Esbeck-Platen.  Evangelisch. - Westfälisches Geschlecht, das mit Albertus de Esbecke, Bürgermeister von Lippstadt, 1277 urkundlich zuerst auftritt und seinen Namen dem Dorfe Esbeck bei Lippstadt entlehnt hat.  Die Stammreihe beginnt mit Herbord von Esbeck 1328-46, Ratsherrn in Lippstadt, dessen Nachkommen im Soester Patriziat erscheinen und allmählich in den Landadel übertreten. - Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denen der rügenschen uradeligen von Platen Bad Ems 17. Juli 1867 (für Wilhelm von Esbeck). - W. (1867): Geviert; 1 und 4 in Rot 3 silberne Querbäche (Stammwappen), 2 und 3 in Silber 2 einander zugewendete Meerkatzenköpfe mit je hängendem schwarzen Flügel (von Platen).  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken ein offener, wie der Schild bezeichneter Flug (Stammwappenhelm), auf dem linken mit schwarz-silbernen Decken 3 Straußenfedern, eine schwarze, belegt mit einer silbernen Rose, zwischen 2 silbernen, je belegt mit 2 schwarzen Rosen nebeneinander (von Platen).«  (S. 158, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 32. Jg. 1940)

»Esbeck-Platen.  Evangelisch. - Westfälischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Marsberg, der mit Constantin von Esbeck 1240 urkundlich (vgl. Wiegands Archiv Band VIII) zuerst erscheint.  Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit Platen Bad Ems 17. Juli 1867 für Wilhelm Emil Viktor Alfons von Esbeck. - W. (1867): Geviert, 1 und 4: das Stammwappen: In Rot drei silberne Querbäche.  2 und 3 (Platen): in Silber zwei einander zugewandte Meerkatzenköpfe mit je hängendem, schwarzem Flügel.  Zwei gekrönte Helme.  Auf dem rechten mit rot-silbernen Decken ein offener, wie der Schild bezeichneter Flug, auf dem linken (Platen) mit schwarz-silbernen Decken drei Straußenfedern, eine schwarze, belegt mit einer silbernen Rose, zwischen zwei silbernen, je belegt mit zwei schwarzen Rosen nebeneinander.«  (S. 283, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 20. Jg. 1919)

»Esbeck-Platen.  Evangelisch. - Preußen (Pommern). - Westfälischer Uradel, der sich nach dem Orte Esbeck bei Marsberg nennt und mit Constantin von Esbeck, Ritter, 1235 urkundlich zuerst erwähnt wird; preußische Genehmigung zur Namens- und Wappenvereinigung mit Platen d. d. Bad Ems 17. Juli 1867 für Wilhelm Emil Viktor Alfons von Esbeck. - W.: a. Stammwappen: In Rot drei silberne Bäche.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke ein offener, wie der Schild bezeichneter Flug.  b. (1867, Esbeck-Platen): Geviert 1 und 4: das Stammwappen; 2 und 3 (Platen): in Silber zwei zugekehrte oben in Katzenköpfe ausgehende schwarze Flügel.  Zwei gekrönte Helme: auf dem rechten mit rot-silberner Decke das Stammkleinod und auf dem linken (Platen) mit schwarz-silberner Decke drei Straußenfedern, eine schwarze belegt mit einer silbernen Rose zwischen zwei silbernen, belegt mit je zwei schwarzen Rosen nebeneinander.«  (S. 290, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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