von Erdmannsdorff

(v. Erdmannsdorf)

Stammsitz Erdmannsdorf, ö. Chemnitz


New Wapenbuch 1605

Seite 159, Nr. 15

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seiten 462, 762, 855, 1108; 2. Teil, Seiten 9, 163, 276, 369, 371-378, 467, 621, 1203; 3. Teil, Seiten 186, 565, 775, 777, 882, 883, 1124, 1153, 1155, 1218

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 500

Diplomatische Nachrichten adelicher Familien

2. Teil, Seite 37-41

Hellbachs Adels-Lexikon

I, 336

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 26

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 66

Jahrbuch des Deutschen Adels

I, 590

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941

Erbarmanschaft Wettinischer Lande

I, 329

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 354

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 61, 81, 132


»Erdmannsdorf (Erdmannsdorff).  Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Augustusburg, der mit Wernherus de Ertmarisdorf 30. März 1206 urkundlich (Orig. im sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und mit Asmus von Erdmannsdorff, Herrn auf Städteln usw. um 1480, die Stammreihe beginnt. - W.: Von Gold und Rot gespalten.  Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein offener, rechts roter, links goldener Flug.«  (S. 108, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Erdmannsdorf.  Evangelisch. - Königreich Sachsen und Preußen. - Meißnischer Uradel, dessen Stammsitz der Ort Erdmannsdorf bei Augustusburg ist und mit Wernherus de Ertmarisdorf 1206 urkundlich zuerst erwähnt wird. - W.: Von Rot und Gold gespalten.  Auf dem Helme mit rot-goldener Decke ein offener, vorn roter und hinten goldener Flug.«  (S. 288, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Erdmannsdorf.  Eine der ältesten und vornehmsten Familien in Meißen, deren gleichnamiges Stammschloß (das sie aber nur bis ins 15te Jahrhundert bei d. Familie erhielten) im Amte Augustenburg liegt, und gemeiniglich Ezdorf genannt wurde.  König, II. Th. S. 371-78.  Gauhe, I. S. 381. u. f..  Uechtritz, diplom. Nachr. II. Th. S. 37-41.«  (S. 336, Hellbach, Adels-Lexikon, 1. Band, 1825)

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»Erdmannsdorff,  Eines der ältesten und vornehmsten adelichen Häuser in Meissen, woselbst es die Güter Neukirchen, Kössern u. a. m. besitzet.  Jhr Stammhaus ist sonder Zweiffel das Ritterguth Erdmannsdorff, insgemein Etzdorff genannt, im Amte Augustusburg, welches es noch im XVten Seculo besessen, und sich daher von und zu Erdmannsdorff genennet, gleichwie es auch Dorff-Chemnitz etwa 2 Meilen davon inne gehabt.  Wenn aber der Verfasser der sogenannten Sächs. Adels-Hist. T. 2 f. 372 vorgiebt, daß daselbst in der Kirche An. 1153 der gestrenge Heinrich von Erdmannsdorff ermordet, und darauf dieses Ritterguth an die von Hartitzsch verfället worden, so ist solches ohne allen Grund.  s. d. Art. Hartitzsch. obwol diese ansehnliche adeliche Familie damals schon floriret.  Jn Horns Henrico illustr. p. 296 und 340 werden Werner von Erdmannsdorff in einem Donations-Briefe de An. 1230 dem Kloster Lusewitz, und Johann, in einem Diplomate de Anno 1272 dem Kloster Dobriluck von Marckgraf Heinrichen dem erlauchteten in Meissen gegeben, als Zeugen angeführet.  Nachgehends findet man von Menelio von Erdmannsdorff in Weckens Dreßnischer Chronic p. 459 gemeldet, daß er Anno 1451 dem Landtage zu Grimme beygewohnet, und wider die Hußiten sich wohl verhalten, daher er auch zum Ritter geschlagen worden.  Dietrich hatte die Ehre ums Jahr 1546 Hertzoglicher Hof-Marschall zu Coburg, Nicol aber auf Gaschwitz und Gülden-Gossa Anno 1590 Chur-Sächsischer Ober-Steuer-Einnehmer des Leipziger Kreises zu seyn.  Jm vorigen Seculo und zu unsern Zeiten haben, dieses vornehme Geschlecht Hans Dietrichs auf Kössern und Böhlen, Chur-Sächsischen Jnspectoris der Land-Schule Meissen 2 Söhne in noch mehres lustre gesetzet; Wolff Dietrich, Königl. Polnischer und Chur-Sächsischer Ober-Jägermeister, wie auch Ober-Hauptmann zu Nossen, der Anno 1720 alt 77 Jahr ohne Kinder verstorben, und Ernst Dietrich, Königl. Polnischer Cammer-Herr und Haus-Marschall, der bald darauf mit Tode abgegangen, 2 Söhne nach sich lassend, Johann Friedrichen auf Rennersdorff &c. Königl. Polnischen und Chur-Sächsischen Cammerherrn, Land-Jäger- und Ober-Forstmeistern zu Bärenfels &c. und Ernst Ferdinanden auf Neukirchen, Kössern &c. Königl. Polnischen Cammerherrn und Haus-Marschalln.«  (p. 500, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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