von Eltz

(Edle Herren v. und zu E. gen. Faust von Stromberg, v. E.-Rübenach)

Stammsitz Eltz, sö. Mayen


New Wapenbuch 1605

Seite 123, Nr. 6

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 485

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 8, Nr. 7; III, 1, Nr. 8

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 328

Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch

1762, 87; 1811, I, 545

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1862-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1825-1942

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 7

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 98, 99

Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels

I, VI

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 2, 21, 40, 59, 72, 88, 112


»Eltz.  Katholisch. - Moselländischer (hochfreier) Uradel mit der Stammburg Eltz im Kr. Mayen, der mit Rudolfus, welcher von der Burg Eltz den Namen annahm, 1150-57 urkundlich (Mittelrhein. Urk.-Buch I, 599, 657) zuerst erscheint, und dessen Stammreihe mit Petrus nobilis vir dominus de Elze 1210-59(63?), wahrscheinlich ein Sohn des Elias, 1194, beginnt; Erwerb von den zur Vogtei Rübenach gehörigen Gütern 1312; Erbmarschall des Kurfürstentums Trier 8. Juni 1580. - Bestätigung des Herrenstandes und Verleihung des Titels „Edler Herr“ Linz 19. Juni 1646 (durch Kaiser Ferdinand III. für Hugo Friedrich zu Eltz, Domdechanten in Trier); Reichsgraf Wien 9. Nov. 1733 (für die Brüder Carl Anton Ernst Damian Heinrich und Philipp Adolf Edle Herren zu Eltz); Namen- und Wappenvereinigung mit dem der + rheinischen uradeligen Faust von Stromberg Wien 16. Nov. 1737 (für Anselm Casimir Franz Grafen und Edlen Herrn von und zu Eltz, vermählt mit Maria Eva Johanna Faust von Stromberg, Letzten ihres Stammes). - Besitz: Das 24. Sept. 1890 errichtete und 14. Jan. 1891 bestätigte ehemalige Fideikommiß Burg Eltz (600ha im Kr. Mayen, 200ha im Kr. Cochem), Rheinprovinz, Eltville, Rheingau, und Vukovár, Kroatien. - W. (1737): Geviert und belegt mit gräflich gekröntem Herzschild, darin oben in Rot ein wachsender goldener Löwe, unten silbern ohne Bild (Stammwappen); 1 und 4 in Gold ein roter Balken, das ganze Feld belegt mit dem alten gekrönten schwarzen Reichsadler ohne Zepter und Reichsapfel, 2 und 3 in Schwarz ein silberner Balken, das ganze Feld belegt mit einem einwärts-gekehrten goldenen Greif, 5 (zwischen 3 und 4 eingeschoben) von Gold und Rot in 6 Reihen zu 5 Plätzen geschacht (Faust von Stromberg).  Grafenblätterkrone und 4 Helme; 1. mit rot-goldenen Decken der Reichsadler, 2. mit rot-goldenen Decken ein hermelingefütterter roter Hut, aus dem ein goldener Löwe zwischen offenem, mit silbernen Herzen besätem roten Adlerfluge hervorwächst (Stammwappenhelm), 3. mit rot-goldenen Decken ein roter Hut mit golden-rot geschachtem Stulpe, auf dem zwischen 2 rechts von Rot und Gold, links von Gold und Rot geteilten Fahnen an goldenen Stangen ein 6strahliger schwarzer Stern schwebt (Faust von Stromberg), 4. gekrönt mit schwarz-silbernen Decken der goldene Greif.  Schildhalter: 2 einwärts-sehende, blau-bezungte und -bewehrte gold-gekrönte goldene Löwen.«  (S. 197, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)


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