von Einem

(v. E.-Schindel, v. E.-Rothmaler)



Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 67

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 2. Abt. Seite 5; II, 9. Abt. Seite 23

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1922-1940

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 9, 46, 83


»Einem (Einem-Schindel, Einem-Rothmaler). - Evangelisch-lutherisch. - Stadtadel von Einbeck, der mit Johannes de Eynem, Ratsherrn in Einbeck, 1284 urkundlich (Landeshauptarchiv Wolfenbüttel VII, B. 113, Band II, Nr. 133) zuerst erscheint und mit Milies, 1408 Ratsherrn und Bürgermeister von Einbeck, die lückenlose Stammreihe beginnt.  Die Namensform wechselte zwischen Eynem, Eynhem, Einim und Einem.  Die wahrscheinliche Zusammengehörigkeit mit dem in der gleichen Gegend durch mehrere Urkunden des 13. und 14. Jahrhunderts festgestellten, dann aber verschwundenen landsässigen Geschlecht von Einem läßt sich urkundlich nicht beweisen. - W. (ältestes Siegel von 1492 im Staatsarchiv Hannover): In Blau ein silberner Balken, darauf ein springender schwarzer Windhund mit goldenem Halsband, begleitet von 3 (2, 1) gold-besamten 5blätterigen silbernen Rosen.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein offener blauer Adlerflug, beiderseits mit dem Schildbild, die Windhunde einwärts, belegt.«  (S. 143, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 32. Jg. 1940)

#

»Einem (in Blau ein silberner Querbalken, auf welchem ein schwarzes Windspiel mit goldenem Halsbande nach rechts läuft und welcher von drei goldbesamten, silbernen Rosen, zwei oben und eine unten, begleitet ist). - Adeliges Patriciergeschlecht der Stadt Eimbeck, welches Calenbergische und Grubenhagensche Lehne zu Eilensen, Eimbeck, Einem, Negelborn und Strodthagen besitzt. - A. G. A. v. Einem starb 1833 als Rathsmann und Stadt-Secretair zu Werben im Reg.-Bez. Magdeburg und G. v. E. war 1850 Lieutn. im 31. k. preuss. Infant.-Regiment.«  (S. 67, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, 3. Band, 1861)


zurück