von Eicke

(v. E. und Polwitz)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 65, Nr. 4

New Wapenbuch 1605

Seite 66, Nr. 9

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 474

Hellbachs Adels-Lexikon

I, 322

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 62

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 129

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1939

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 333

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 15, 61


»Eicke (Eicke und Polwitz).  Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Peczko Eycke 14. Aug. 1334 urkundlich (s. Kopialbuch des Bresl. Landstifts; abgedr. bei Grünhagen u. Markgraf, Lehns- und Besitzurkunden Schlesiens, Band I, Leipzig 1881, S. 489) zuerst erscheint und in zwei Stämmen mit Wappenvarianten und verschiedener Namensschreibweise auftritt, deren Zusammenhang nicht näher feststeht.

A. Schlesischer Stamm:  Eicke und Polwitz.  W.: In Silber ein in grünem Schilf stehendes natürliches Wasserhuhn, das einen Fisch im Schnabel hält.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken die Schildfigur. -

B. Pommerscher Stamm.  Eicke.  Im Mannesstamme erloschen.  W.: Gleich dem des schlesischen Stammes, doch das Wasserhuhn im Schilde begleitet von 3 (1, 2) goldenen Sternen und auf dem Helme überhöht von einem goldenen Sterne.«  (S. 129 & 131, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Eicke, auch Eicke und Polwitz.  Evangelisch. - Preußen (Schlesien). - Alter schlesischer Adel, der mit Janusch an der Ecke (in acie) 1280 urkundlich zuerst erwähnt wird.

A. Schlesischer Stamm.  Eicke und Polwitz.  W.: In Silber ein natürliches Wasserhuhn, das einen Fisch im Schnabel hält, in grünem Schilf stehend.  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke wiederholt sich die Schildfigur.

B. Pommerscher Stamm.  Eicke.  Im Mannesstamme erloschen.  W.: Gleich dem des schlesischen Stammes, aber das Wasserhuhn im Schilde begleitet von drei (1, 2) goldenen Sternen und auf dem Helme überhöht von einem goldenen Sterne.«  (S. 279 & 280, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Eicke, Eick, Eickh.  1) Das schlesische und oberlausitzische Geschlecht hat sein Stammh. Polwitz im Liegnitzischen, u. kommt zwischen 1342 und 1707 vor.  Sinap, I. S. 349. u. f.  II. S. 608-10.  Siebmacher, I. Th. S. 66. N. 9.  V. Meding, II. N. 218.  Gauhe, I. S. 362.«  (S. 322, Hellbach, Adels-Lexikon, 1. Band, 1825)


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