von Eerde

(van E.)

Stammsitz Eerde, sö. Ommen


Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 33

Siebmacher's großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 41

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1921-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 61


»Eerde.  Katholisch. - Niederrheinischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause in der heutigen holländischen Provinz Twenthe, der mit Hendrik van Eerde in Beurse und Pleckenpoel 1302 urkundlich (Erinnerungstafel in der St. Nicolauskirche in Gent) zuerst erscheint und später zur kölnischen Ritterschaft gehört; die Stammreihe beginnt mit Adrian von Eerde, belehnt 1486 mit Beurse (Beurst). - Das Geschlecht bedient sich seit 1740 des Freiherrentitels; preußische Genehmigung zur Führung desselben durch Allerhöchste Kabinettsorder Versailles 17. Febr. 1871 (für Wilhelm Freiherrn von Eerde) und . . (für seinen Bruder Georg Freiherrn von Eerde). - Besitz: Haus Eyll, Kr. Mörs (300 ha). - W. (Stammwappen): In Silber ein liegender aufwärts-gekehrter zunehmender roter Halbmond.  Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein rot-golden gewundener Schaft, der mit einem silbernen Hahnenfederbusch besteckt ist.«  (S. 94, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)


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