von Ebra +

(v. E. gen. Pfaff)

Stammsitz Thalebra, sw. Sondershausen


New Wapenbuch 1605

Seite 148, Nr. 11

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

3. Teil, Seite 1139

Neues preussisches Adels-Lexicon

II, 102

Beschreibung von Sachsen und der Ernestinischen, Reußischen und Schwarzburgischen Lande, 1845

Seite 756

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

III, 13


»Ebra, Ebra, genannt Pfaff.  Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, dessen Name schon um die Mitte des 13. Jahrh., Everha und Ebera geschrieben, vorkommt und dessen Stammhaus wohl Ebra im Schwarzburg-Sondershausischen war.  Im 14. und 15. Jahrh. sass das Geschlecht im Rathe der Stadt Heiligenstadt im ietzigen Regierungsbezirk Erfurt und besass später im 16. und 17. Jahrh. die Güter Bila und Uftrungen im Kr. Sangerhausen. - Zu demselben gehörte Wilhelm August Ludwig v. Ebra, k. preuss. Generallieutenant und zuletzt commandirender General in den Provinzen zwischen der Elbe und der Weser, welcher, einige Jahre nach Zurücktritt aus dem activen Dienste, 28. Juni 1818 starb.  So viel bekannt ist, schloss derselbe den Mannsstamm seines Geschlechts und sein Schwiegersohn, Wilhelm Pfaff, k. preuss. Lieutenant, erhielt 1822 die königliche Erlaubniss, sich v. Ebra, genannt Pfaff schreiben und das v. Ebra’sche Wappen (in Blau eine schräg links gelegte, silberne Leiter mit fünf Sprossen) führen zu dürfen.  Letzterer ist nach Allem der im N. Preuss. Adelslexicon als Sohn des General-Lieutenants v. E. aufgeführte Officier im k. preuss. 7. Kuirassier-Regimente v. E., welcher sich früher im Reitergefechte bei Hainau in Schlesien ausgezeichnet hatte.«  (S. 13, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, 3. Band, 1861)


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